Die große Sympathie der Deutschen für Astrid Lindgren drückt sich nicht nur in unzähligen Briefen und persönlichen Erinnerungen aus, sondern auch in der "offiziellen" Würdigung durch die Benennung von Schulen und Kindergärten, Straßen, Plätzen und Spielwegen sowie anderen öffentlichen Einrichtungen.
2001 ließ die Deutsche Post in der Serie "Für die Jugend" eine Pippi Langstrumpf-Briefmarke drucken.
Zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren gibt das Bundesministerium der Finanzen zusammen mit der Schwedischen Post eine Sonderbriefmarke zu Ehren Astrid Lindgrens heraus.
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1966 wurde die erste Schule in Deutschland, die Astrid-Lindgren-Schule in Berlin-Spandau, nach der beliebten Kinderbuchautorin benannt.
Heute gibt es im deutschen Bundesgebiet, in Österreich und der Schweiz ca. 200 Astrid Lindgren-Schulen (Stand: Sommer 2007), hierunter vor allem viele Grundschulen. Die Schulen sind in einer Arbeitsgemeinschaft miteinander vernetzt, die den Informationsaustausch fördert und die Erinnerung an Astrid Lindgren lebendig hält.
In Schweden selbst gibt es nur eine einzige Astrid-Lindgren-Schule, und zwar in ihrer Geburtsstadt Vimmerby. Astrid Lindgren hatte die Benennung von Schulen nach ihr im eigenen Heimatland eher abgelehnt.
In Lübeck, Voerde, Steinhausen, Sehnde, Gronau-Epe und anderen deutschen Städten wurden Kindertagesstätten nach der schwedischen Autorin benannt.
Die erste Astrid-Lindgren-Straße Deutschlands, der Astrid-Lindgren-Weg in Kiel, erhielt am 17.5.1984 auf Beschluss der Kieler Ratsversammlung seinen Namen. Es folgten etwa 30 weitere Benennungen in fast allen deutschen Bundesländern.
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Im Rahmen eines Projektes zur sozialen Stadterneuerung wurden im Jahr 2003 auf Initiative der evangelischen Auferstehungskirchengemeinde 13 Fußwege in einem Wohngebiet in Eschwege nach Astrid Lindgren-Kinderbuchfiguren benannt, u.a. in eine Krachmacherstraße und den Kalle-Blomquist-Weg.



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