Carl Schmitt

    Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.
    Carl Schmitt: Politische Theologie (1922)

    • Geboren am 11. Juli 1888 als Sohn eines Kaufmanns in Plettenberg (Westfalen).
    • 1907-10 Studium der Rechtswissenschaft in Berlin, München und Straßburg. Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Über Schuld und Schuldarten - Eine terminologische Untersuchung.
    • 1916 Habilitation in Staatsrecht an der Universität Straßburg mit der Arbeit Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen.
    • 1919-21 Dozent an der Münchner Handelshochschule.
    • 1921 Berufung auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Greifswald.
    • 1922-27 Professor an der Universität Bonn.
    • Ab 1928 Professor der Rechte an der Handelshochschule in Berlin.
    • Januar 1933 Berufung an die Universität Köln. Ab Oktober Professor der Rechte an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (bis 1945).
    • 1933 Eintritt in die NSDAP, zahlreiche Parteiämter. Ernennung zum preußischen Staatsrat durch Hermann Göring. 
    • 1934 Hauptschriftleiter des führenden Fachblatts Deutsche-Juristen-Zeitung.
    • 1936 fällt Schmitt bei den nationalsozialistischen Machthabern in Ungnade, zieht sich sich aus allen Parteiämter und weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück, bleibt aber Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität.
    • 1945 Enthebung vom Lehramt, Lagerhaft (mit Unterbrechungen und an verschiedenen Orten), aus der er 1947 entlassen wird. 
    • Danach lebt Schmitt bis zu seinem Tod, wissenschaftlich und politisch weitgehend isoliert, als Privatgelehrter in Plettenberg.
    • Dort stirbt er am 7. April 1985.

     

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