Wiley

Der Verlag Wiley ist benannt nach seinem Gründer, Charles Wiley, der 1807 im Alter von 25 Jahren eine Druckerei in Manhatten (New York) eröffnete. Zu Beginn druckte und verlegte er Bücher zum Thema Recht. In den kommenden Jahrzehnten, fest in Hand der Wiley Familie, vergrößerte der Verlag sein Spektrum und veröffentlicht unter anderem Belletristik amerikanischer und europäischer Autoren wie zum Beispiel Herman Melville, Edgar Allan Poe and Hans Christian Andersen.
Die Industrielle Revolution ändert den Kurs des Verlages, der sich ab den 1860er Jahren auf Wissenschaft und Technologie spezialisierte. Weitere Themen wie Mechanik, Architektur, Physik und Chemie folgten und prägen das Verlagsprogramm bis zum heutige Tag. Wiley ist seither einer der führenden Verlage besonders im Bereich der Natur- und Sozialwissenschaften mit Zweigstellen in Asien und Europa. Durch den Ankauf mehrerer Verlage wie Blackwell Publishing konnte die Spannweite des Verlagsprogramms weiter ausgebaut werden. Die Nutzung moderner Technik ermöglicht Wiley zusätzlich die Entwicklung neuer Angebotsformen wie die „Wiley Online Library“, einer umfassenden Plattform zur Bereitstellung von Zeitschriften, Monografien, Referenzwerke, Artikeln, AV-Medien und Datenbanken. Unter den von Wiley und seinen Subunternehmen verlegten Autoren befinden sich über 450 Nobelpreisträger aus Bereichen wie Literatur, Medizin, Wirtschaft, Physik und Chemie.
Heutiger Sitz des Verlages ist in Hoboken, New Jersey.
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