´Asmis 1879-1945: Kolonialrecht und wissenschaftliche Betätigung als präventive Alternativen für die deutsche Kolonialpolitik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts´
Ein Buch von Dr. Benjamin Apegnowou Afanvi
Donnerstag, der 23. Mai 2013, von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Angle Rue Kokéti et Rue de l'Eglise
Eintritt frei
+ 228 2223 3060/2223 3070/2221 0894

Eine kurze Zusammenfassung des Buchs:
"Mitten im Zweiten Weltkrieg (1941-1942), während die deutschen Offensiven gegen die Alliierten auf den verschiedenen Schlachtfeldern noch mit Erfolgen gekrönt waren, und während die Kolonialdeutschen auf eine baldige Wiederaufnahme ihrer 1918 verlorenen Kolonialaktivitäten hofften, erschienen die Memoirenbände Erfahrungen meiner kolonialen Wanderjahre (1941) und Kalamba Na M´Putu (1942) von Rudolf Asmis.
In diesen Bänden vertritt Asmis die Position der ´humaneren Behandlung´ der kolonisierten Völker zum Vorteil und Gedeihen des deutschen Kolonialgeschäfts. ´Wer führen will, muss ein Vorbild sein´, sagte er. Wie setzte er diese Position in die Praxis um? Wie konnte er als Kolonialherr seine Machtstellung, die die Kolonialeffizienz voraussetzte, mit humanen Gefühlen vereinen? Welche Lösungen hatte er für die Rechtsfrage in der deutschen Kolonialpolitik? Die europäische Kolonisation war eine Konkurrenzfrage zwischen den Kolonialmächten. Wie stand Asmis zu den europäischen Kolonialrivalen (Frankreich, Großbritannien und Belgien) von 1918 bis zu seinem Tod 1945 in Russland?
Kolonialpolitik, Kolonialrecht und Kolonialgeschichte Deutschlands sind die zentrale Thematik dieser interdisziplinären Studie, die am 7. Dezember 2011 als Dissertation an der Universität der Bundeswehr - München präsentiert und angenommen wurde."
Eintritt frei



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