Preisträger 2008

Das Wissenschaftsfilmfestival Thailand vergibt sechs Preise. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro, der Gewinner des BAYER Wissenschaftsfilmpreis wird mit einem Preisgeld von 1.000 Euro honoriert.

Der BAYER Wissenschaftsfilmpreis - Ehrt den Film, der besonders informativ über Gesundheit und medizinische Themen berichtet. Der Film lässt einen enthüllenden Einblick in die Biowissenschaften und in die Arbeit von Wissenschaftlern in diesem Feld gewinnen.
Zaubersaft Blut (Deutschland, 2007)
Bayerischer Rundfunk / ARTEDie Produktion ist im wahrsten Sinne des Wortes von vitaler Wichtigkeit für jeden von uns. Die visuelle Präsentation und die Erklärungen sind klar, einfach zu verstehen und verdeutlichen den möglichen Effekt von wissenschaftlicher Forschung auf jedermanns alltägliche Leben.

 

Der Preis für visuelle Effekte - Ehrt den Film, der das höchste Niveau der visuellen Kunst durch Kinematographie oder Animation erreicht. Die visuellen Effekte gehen über die bloße Ästhetik hinaus und dienen einem lehrreichen Zweck. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Prozesse werden verständlich und spannend erklärt.  
Expedition Erde - Mit Thomas Reiter (Großbritannien/Deutschland, 2007-2008)
ZDF / BBCDie Jury hat zahlreiche Produktionen mit hoch qualitativen visuellen Effekten gesehen, von denen jede einzelne einen Award verdient hätte. Aber aufgrund der sorgfältig ausgesuchten visuellen Effekte zur Verdeutlichung von wissenschaftlichen Themen und dem hohen Niveau der animierten Bilder wurde entschieden, dass der Award diesen außergewöhnlichen Film vergeben wird.

 

Der Bildungspreis - Ehrt den Film, der ein hervorragendes Beispiel für die an ein junges Publikum gerichtete Wissenschaftskommunikation darstellt. Wissenschaftliche Erklärungen werden so präsentiert, dass sie für junge Zuschauer verständlich sind und der Aufbau des Films spiegelt eine effektive pädagogische Herangehensweise wieder. 
Neuneinhalb: Polarjahr (Deutschland, 2007)
Westdeutscher RundfunkDieser Preis ist von besonderer Wichtigkeit, da die Bildungsarbeit eine der Hauptaufgaben von Wissenschaftsfilmen ist. Der Award geht an diese Produktion, weil sie ihr Thema in einem hervorragenden, narrativen Stil an ein junges Publikum vermittelt und dabei alle Elemente der Dramaturgie einsetzt.

 

Der Ökofilmpreis - Ehrt den Film, der keine Mühe scheut, um Umweltbewusstsein zu schaffen und zu stärken.  Der Film regt dazu an, sich über die Natur Gedanken zu machen  und  Verantwortung gegenüber der Umwelt zu übernehmen.
Sägefische: Neptuns vergessene Kinder (Australien, 2007)
FlowmotionFilm für ARD / ARTE / Bayerischer RundfunkDie Jury hat entschieden, den Ökofilmpreis an eine Produktion zu vergeben, welche mit den beeindruckenden Naturaufnahmen und Close-Ups von bisher unentdeckten Spezies überzeugen konnte. Der Film vermittelt erfolgreich die heikle Abhängigkeit von Organismen in einem einzigartigen Ökosystem.

 

Der Entdeckungspreis - Dieser Preis zeichnet die Bemühungen aus, Wissenschaft der allgemeinen Öffentlichkeit näher zu bringen. Der Film generiert Interesse und Enthusiasmus für Wissenschaft und Wissenserwerb. Er stellt ein Beispiel gelungener Balance zwischen Bildung und Entertainment von höchster Qualität dar.
Time Limits (Österreich, 2008)
AV Dokumenta für den ORFWieder eine Kategorie, in der die Jury exzellente Produktionen berücksichtigen musste. Viele Filme erfüllten die Kriterien des Awards. Doch diese Produktion hat die Jury durch die perfekte Balance zwischen Information und Unterhaltung überzeugt. Die Wunder der Wissenschaft und Technik werden gelungen vermittelt.

 

Die Auszeichnung durch die Jury - Ehrt den Film, der einen besonderen Eindruck auf die Jury gemacht hat. Der Film hat eine emotionale und intellektuelle Resonanz erzielt, die ihn zu einer ganz besonderen Arbeit der Wissenschaftskommunikation macht.
Les temps changent (Frankreich, 2008)
DR-DRWenn eine Jury viele exzellente Produktionen gesehen hat, aber nur eine begrenzte Anzahl an Preisen, bleibt da immer der eine Film, der bei der Jury einen starken Eindruck hinterlassen hat, aber vielleicht nur zweitrangig in einer bestimmten Kategorie war, weil er eben in mehrere Kategorien passte. Die Jury war sich einig, dass diese Produktion einen Preis gewinnen musste und entschied sich deswegen für die Auszeichnung durch die Jury.