Gerrit Engel, Architekturfotograf: Stadtfotografien Berlin, 1230 - 2008
Ausstellung
21.09. - 14.10.2013, Mo bis Sa, 9 - 18 Uhr
Foyer der UTC, Université Tunis Carthage, La Soukra
Eintritt frei
21.09. - 14.10.2013, Mo bis Sa, 9 - 18 Uhr
Foyer der UTC, Université Tunis Carthage, La Soukra
Eintritt frei

Der 1965 in Essen geborene Gerrit Engel absolvierte sowohl ein Architektur- als auch ein Fotografiestudium in München und New York. Mit der unbestechlichen Präzision der Großbildkamera dokumentiert Gerrit Engel die Fassaden von Kirchen und Schlössern, Museen und Theatern, von Villen und großbürgerlichen Wohnanlagen, Schulen, Kaufhäusern und Botschaften exakt und zugleich distanziert. So entstand ein Parcours durch die Architekturgeschichte: Ohne Vorlieben und ohne Vorurteil, streng sortiert nach der Entstehungszeit der Gebäude. Anhand der Fotos wird die Entwicklung der deutschen Hauptstadt nachvollziehbar.|
Vernissage und Podiumsdiskussion "Die Stadt als Lebensraum am Beispiel Berlin" 27.9.2013, 18 Uhr Universität Tunis-Carthage (La Soukra) Es diskutieren: Gerrit Engel, Hamideddine Bouali (Fotograf), sowie Ali Djerbi (Leiter des Bereichs Kunst und Architektur an der Universität Tunis Carthage). |
Die Presse über die Arbeit von Gerrit Engel
„Gerrit Engel arbeitet wie ein Porträtfotograf. Nur hat er es nicht auf das menschliche Gesicht abgesehen, sondern auf Gebäude. […] Die Inszenierung erfolgt vor möglichst unauffälligem Hintergrund. Unter milchigen Himmeln posieren Engels Hauptdarsteller…“ - Die Zeit, Juli 2009
„Das Grenzgebiet zwischen Subjektivität und Objektivität vermischt Engel wie kaum ein anderer Fotograf. Vielleicht ist er gerade deshalb darin so erfolgreich, weil sein Terrain, Häuser und Städte, eben jenes ist, auf dem sich Individuen und Gesellschaft in besonders prägnanter Form zu erkennen geben. […] Die Häuser werden nicht inszeniert, sondern gesichtet, nicht gewertet, sondern geschaut, nicht anerkannt, sondern erkannt.“ - Süddeutsche Zeitung, Juli 2009
„Trotz der geradezu wissenschaftlich-klassifikatorisch anmutenden Anlage der Dokumentation, gewinnen die Bauten in ihrer Auflistung angemessenes Pathos, summiert sich die Auswahl zu einem absolut spektakulären Katalog der Berliner Architektur.“ - Die Tageszeitung, Juni 2009
„Das Buch ist nicht nur eine Art architektonische Vermessung einer Metropole, die zwar viele bedeutende Einzelbauten, aber eben kein geschlossenes Stadtbild besitzt, von klassischer Schönheit ganz zu schweigen. Sondern es erzählt, passend zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfall, ganz nebenbei auch von den Brüchen und Wechselfällen in der Biografie dieser Stadt.“ - Der Tagesspiegel Berlin Kultur, Mai 2009



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