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2012 / Ein-Kanal-Video, 00:20, loop
Balkan Shadows
Künstler
Zeyno Pekünlü
Beschreibung
„Während meiner Reisen auf dem Balkan war ich am meisten von der Tatsache beeindruckt, dass die Geschichte eines Landes sich immer mit der des nächsten Landes überschneidet. Der Unabhängigkeitstag des einen Landes ist häufig der nationale Trauertag eines anderen Landes. Die Schatten der Geschichte überschreiten die Grenzen und verbinden die Länder auf eine eigentümliche Art und Weise. ‚Balkan Shadows‘ ist ein Videokunstwerk, das aus einer Sammlung von Schattenbildern aus dem Balkan besteht.“
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„The Making of Balkan Wars: The Game“ / Online Game
“The Making of Balkan Wars: The Documentary“ / 01:19;35
“The Making of Balkan Wars: The Documentary“ / 01:19;35
The making of Balkan wars
Künstler
Personal Cinema
Links
Beschreibung
„The making of Balkan wars: The game“ ist ein Projekt von Personal Cinema, das sich mit sozialen und kulturellen Fragen des Balkans auseinandersetzt und den Aufbau eines Netzwerkes aus Künstlern, Kunstkritikern, Autoren und Kuratoren aus Südosteuropa zum Ziel hat. Es zeigt Neue Medien-Kunstwerke der 51 beteiligten Künstler, die den Balkan und den dortigen Lebensstil abtasten. In der Echtzeit der globalen Netzwerke und in Videospielen ist die Simplifizierung von Kulturen und von Geschichte selbst bereits eine Form der Gewalt. Ein Anliegen von „The making of Balkan wars: The game“ ist, dem in den Medien inszenierten Kriegsspektakel entgegenzuwirken, Stereotypen zu dekonstruieren, die Verzerrung von Identitäten ins Schlaglicht zu rücken und dominante Erklärungsmuster umzukehren.
2008 / 15-Kanal Videoinstallation mit Zweikanalton
We Shall Overswim
Künstler
Borjana Ventzislavova
Beschreibung
Lässt sich die europäische Identität definieren? Welche Parameter und Elemente diktieren unser Verständnis der „europäischen Identität“?
Die spezifischen Fragen, auf denen diese Arbeit beruht, handeln von der Thematik „zu Hause“. Wie fühlt es sich an, sich „heimisch“ zu fühlen? Was und wo ist „zu Hause“? Lässt sich „zu Hause“ in der Gegenwart noch geografisch oder über die Staatszugehörigkeit eingrenzen? Wird Identität in Zeiten der globalen Veränderung und der Migration noch von Faktoren wie Nationalität beeinflusst? Diese Fragen, betrachtet aus der Perspektive des Migranten, bilden das Zentrum von „We Shall Overswim“.
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Die spezifischen Fragen, auf denen diese Arbeit beruht, handeln von der Thematik „zu Hause“. Wie fühlt es sich an, sich „heimisch“ zu fühlen? Was und wo ist „zu Hause“? Lässt sich „zu Hause“ in der Gegenwart noch geografisch oder über die Staatszugehörigkeit eingrenzen? Wird Identität in Zeiten der globalen Veränderung und der Migration noch von Faktoren wie Nationalität beeinflusst? Diese Fragen, betrachtet aus der Perspektive des Migranten, bilden das Zentrum von „We Shall Overswim“.
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2010 / Ein-Kanal HD Video / 34:00
Empirical Data
Künstler
George Drivas
Beschreibung
„Empirical data are data that are produced by experiment or observation“
(The American Heritage Dictionary of the English Language)
„Empirical Data“ ist ein Film, der sich mit der Beziehung eines Menschen mit einer Umgebung auseinandersetzt, die ihm „fremd“ und in gewisser Weise oftmals sogar feindlich gesinnt ist. Das Drehbuch verarbeitet die persönlichen Erfahrungen von David Malteze, einem Schauspieler georgischer Abstammung, der in Griechenland lebt und arbeitet. Auf fiktiver Basis behandelt der Film seine Ankunft als Einwanderer und seinen Wandel in einen Schauspieler, ein Prozess, der ihm Anerkennung in seinem Beruf brachte und folgerichtig zu seiner „Integration“ in die griechische Gesellschaft führte. Malteze spielt selbst die Hauptrolle.
„Empirical Data“ ist ein Film, der sich mit der Beziehung eines Menschen mit einer Umgebung auseinandersetzt, die ihm „fremd“ und in gewisser Weise oftmals sogar feindlich gesinnt ist. Das Drehbuch verarbeitet die persönlichen Erfahrungen von David Malteze, einem Schauspieler georgischer Abstammung, der in Griechenland lebt und arbeitet. Auf fiktiver Basis behandelt der Film seine Ankunft als Einwanderer und seinen Wandel in einen Schauspieler, ein Prozess, der ihm Anerkennung in seinem Beruf brachte und folgerichtig zu seiner „Integration“ in die griechische Gesellschaft führte. Malteze spielt selbst die Hauptrolle.
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Frigo / 26:32, La Mer / 05:50 / 2008 / 2-Kanal-Videoinstallation
Frigo
La Mer
La Mer
Künstler
Genco Gülan
Beschreibung
Flüchtlinge und Migranten aus aller Welt riskieren täglich ihr Leben, um in leckgeschlagenen Booten oder in Containern einen sicheren Zufluchtsort, ein besseres Leben zu erreichen. Die beiden Videos handeln von illegalen Grenzübertritten aus der Türkei nach Bulgarien und Griechenland.
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2005 / Experimenteller Dokumentarfilm, 51:00
Battles of Troy
Künstler
Krassimir Terziev
Beschreibung
„Battles of Troy“ ist eine Studie der ökonomischen Aspekte der zeitgenössischen globalisierten Kinoproduktion aus der Perspektive der niedrigsten Einheit in der Hierarchie des Filmemachens – der Statisten. Im Mittelpunkt stehen der Film „Troy“ (2004) und insbesondere das „geheime Leben“ der Statisten in diesem Film. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass 300 der Statisten in „Troy“ aus Bulgarien stammen und extra an die mexikanische Küste geflogen worden sind, wo sie drei Monate mit Proben und den Dreharbeiten der ausgreifenden Schlachtszenen, die den Hintergrund für die kriegerischen Heldentaten von Eric Bana und Brad Pitt bilden, verbrachten.
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2005 / Videodokumentation / 05:32;22
Landscape-Tones
Künstler
Anna Lascari
Beschreibung
„Landscape-Tones” dokumentiert eine Straßenkreuzung im Zentrum Athens, wo sich Immigranten aus dem Balkan, Nordafrika, dem Mittleren Osten und dem indischen Subkontinent treffen und in ihrem „neuen Heimatland“ Geschäfte abwickeln. In Zeitlupe kreuzen Bilder von Omnibussen, die so den Transport von Träumen und Wünschen illustrieren, während die eingeblendete Schrift und die Stimmen aus dem Off sowohl die Sehnsucht der Immigranten in Athen zum Ausdruck bringen als auch Lascaris Drang zur Rückkehr in ihr eigenes Heimatland.
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2005 / Zwei-Kanal Videoinstallation / 27:00
Behind The Mountain
Künstler
Oktay İnce (Videa)
Beschreibung
Timescapes/Zaman manzaraları ist das Resultat eines kollektiven Video- und Montageprojekts, das die nicht-linearen fiktiven Möglichkeiten der Entwicklung neuer Erzählstile für Dokumentarfilme und Dramen durch das Internet untersucht. „Behind the Mountain“ nutzt Bildmaterial, das Künstler aus den verschiedenen Ländern gesammelt haben, die auf der Achse des alten Europas zwischen Berlin und Istanbul liegen – jenen beiden Städten also, die die politischen Bündnisstrategien in Europa vor dem Ersten Weltkrieg beeinflussten. Das kollektive Kunstwerk besteht aus Arbeiten von Angela Melitopoulos (Köln), Freddy Viannelis (Athen), Dragana U. Zarevac (Belgrade), videA (Ankara) und Ege Berensel (Ankara).
2009 / Interaktive Installation
The Great Excursion
Künstler
Raycho Stanev
Beschreibung
Die interaktive Installation hat die Erinnerungen bulgarischer Türken zum Inhalt, die 1989 zu Hunderttausenden aus Bulgarien vertrieben worden sind. Die Vertreibungen sind ein beschämendes – und im Westen nahezu unbekanntes – Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte und ein mahnendes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die DNA, und nicht die Menschlichkeit, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird. „The Great Excursion“ zeigt auf faszinierende und gleichzeitig verstörende Weise die Folgen für eine Minderheit, wenn Politik an die Stelle der Realität tritt. Ist es wichtig, woher man stammt – oder wer man ist?
The Great Excursion
The Great Excursion
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2012 / Ein-Kanal Video mit Ton
Looking Out Of My Window
Künstler
Jenny Marketou
Beschreibung
Das Video beruht auf einer Datenbank aus Videoclips, die mit einer speziell programmierten App zur wahllosen Aufzeichnung von Videos aus „YouTube“ und anderen Sozialen Netzwerken erstellt worden ist. Die App verwandelt gleichzeitig Videodaten in Metadaten bewegter Bildern. Alle Videos nähern sich dem Thema „Nachbarschaften“ von verschiedensten geographischen Orten aus an, insbesondere von dort, wo die Welle globaler Unruhen in den vergangenen Jahren mit Gewalt, Protesten, Ängsten, militanter oder polizeilicher Unterdrückung, mit Kontrolle und Brutalität für regelrechte „Kriegszonen“ gesorgt hat.
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2012 / 6-Kanal Videoinstallation
Poison in the Soil
Künstler
Alper Şen
Beschreibung
Seit 1985 haben Landminen und unkontrollierte explosive Stoffe mehr als 2.000 Menschen in der Südosttürkei das Leben gekostet, 5.000 Menschen wurden verletzt. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass sich in dieser Region noch schätzungsweise 1.000.000 Minen unter der Erde befinden.
Die Videoinstallation „Poison in the Soil“ besteht aus Interviews mit zivilen Opfern. Noch nach Generationen werden die Minen als das sichtbarste Zeichen des Giftes gesehen werden, das die Koexistenz der Menschen in dieser Region bedroht. Eine Koexistenz, auf die wir stolz sein sollten.
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Die Videoinstallation „Poison in the Soil“ besteht aus Interviews mit zivilen Opfern. Noch nach Generationen werden die Minen als das sichtbarste Zeichen des Giftes gesehen werden, das die Koexistenz der Menschen in dieser Region bedroht. Eine Koexistenz, auf die wir stolz sein sollten.
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2009 / 4-Kanal-Videoinstallation / 10:53
Garbage
Künstler
Ivan Moudov
Beschreibung
In den sechs Monate, die Ivan Moudov in der Schweiz verbrachte, betrieb er seine eigene Abfallentsorgung. Ähnlich dem Vorgehen einer Müll-Mafia, exportierte seine Unternehmung privaten Kehricht nach Deutschland und trug dadurch zur Einhaltung des schweizerischen Reinlichkeits-Prinzips bei.
Moudov sammelte die Abfallsäcke seiner Kunden an deren privatem Domizil ein, lud sie in sein Auto und überquerte mit ihnen die Grenze. Auf deutschem Boden entsorgte er die Säcke in Container der Autobahn-Raststätten und fuhr danach wieder zurück in die Schweiz.
Mit der Gebühr von CHF 10 pro Sack umgingen Moudovs Kunden das lokale Abfallgesetz und wirkten zudem an einem Kunstwerk mit.
Moudov sammelte die Abfallsäcke seiner Kunden an deren privatem Domizil ein, lud sie in sein Auto und überquerte mit ihnen die Grenze. Auf deutschem Boden entsorgte er die Säcke in Container der Autobahn-Raststätten und fuhr danach wieder zurück in die Schweiz.
Mit der Gebühr von CHF 10 pro Sack umgingen Moudovs Kunden das lokale Abfallgesetz und wirkten zudem an einem Kunstwerk mit.
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2008 / Ein-Kanal-Video / 10:14
Foxes
Künstler
Can Altay
Beschreibung
Can Altays „Foxes“ ist eine Tierwerdung – und eine Ausforschung der Nachbarschaft. Eine Tierwerdung bedeutet nicht, ein Tier zu imitieren oder sich mit ihm zu identifizieren. Eine Tierwerdung bedeutet, sich molekulare Teilchen existierender Formen anzueignen. Sie stellt Beziehungen her zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Geschwindigkeit und Langsamkeit, und verengt die Abstände zwischen diesen Teilchen so weit als möglich – es ist somit eine Form des Werdens. Es ist ein Prozess der Sehnsucht, der ein Nachbarschaftsprinzip heraufbeschwört. Altays Video durchläuft eine Phase des Fuchs-Werdens, während er Füchse aufzeichnet, die menschliche Siedlungen auf der Suche nach Nahrung aufsuchen. Das Video ahmt Füchse nicht nach, sondern erfindet eine Metapher.























