Barbara Frischmuth

© Thomas Smetana
© Thomas Smetana
Barbara Frischmuth

Lesetermine

Die Schrift des Freundes

Antakya Mustafa Kemal Üniversitesi, Tayfur Sökmen Kampüsü, Atatürk Konferans Salonu Amfisi
06.01.2010, 14:00

Antakya Belediyesi Cep Tiyatrosu
08.01.2010, 14:00


Biografie

Barbara Frischmuth wurde 1941 in Altaussee (Steiermark) geboren. Sie studierte zunächst Türkisch und Ungarisch am Dolmetsch-Institut der Universität Graz, verbrachte ein Jahr an der türkischen Atatürk Universität Erzurum und studierte anschließend Turkologie, Iranistik und Islamkunde an der Universität Wien. Seit 1966 ist Frischmuth hauptberuflich Schriftstellerin und Übersetzerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 1972, Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 2005).

Ausgewählte Werke
  • Vergiss Ägypten, 2008
  • Zwischen Halbmond und Stern, 2008
  • Der Sommer, in dem Anna verschwunden war, 2004
  • Die Entschlüsselung, 2001
  • Das Heimliche und das Unheimliche, 1999
  • Fingerkraut und Feenhandschuh, 1999
  • Die Schrift des Freundes, 1998 (Türkçesi: Dostun Alınyazısı, Çeviren: Hulki Demirel, İletişim Yayınları)
  • Hexenherz, 1994
  • Über die Verhältnisse, 1987
  • Herrin der Tiere, 1986
  • Kai und die Liebe zu den Modellen, 1979 (Türkçesi: Pembe ve Avrupalılar,
  • Çeviren: Gürsel Aytaç, Kültür Bakanlığı Yayınları)
  • Amy oder die Metamorphose, 1978
  • Die Mystifikationen der Sophie Silber, 1976
  • Die Prinzessin in der Zwirnspule, 1976 (Türkçesi: Makaradaki Prenses, Çeviren: Şevki Eker, Kültür ve Turizm Bakanlığı Yayınları)
  • Das Verschwinden des Schattens in der Sonne, 1973 (Türkçesi: Güneşte Gölgenin
  • Yokoluşu, Çeviren: Gürsel Aytaç, Gündoğan Yayınları)
  • Die Klosterschule, 1968

    Zusätzlich auf Türkisch erschienen:
    Geçişler (Öyküler), 1986 (Çeviren: Gürsel Aytaç, Ada Yayınları)
Die Schrift des Freundes

Unter merkwürdigen Umständen lernt die junge Wienerin Anna Margotti, die zwar gern Geschichten erzählt, aber sonst als Computerspezialistin eher nüchtern ist, Hikmet kennen. Zunächst scheint sich nur eine Liebesgeschichte zu entwickeln, doch plötzlich verschwindet er, und niemand will ihn gekannt haben. Bald ahnt Anna, daß Hikmets Zugehörigkeit zu den Aleviten, einer antidogmatischen islamischen Glaubensgemeinschaft, mit dem Verschwinden zusammenhängt und daß sie selbst irgendwie schuldig ist. – Ein spannender Roman über die Begegnung verschiedener Kulturen und den politischen Umgang mit Minderheiten.
Links zum Thema