Alek Popov

© Lukas Beck
© Lukas Beck
Alek Popov

Lesetermine

Die Hunde fliegen tief

Kayseri Erciyes Üniversitesi Yabancı Diller
Yüksek Okulu Konferans Salonu, Kayseri
17.12.2009, 14:00

Kayseri İl Kültür ve Turizm Müdürlüğü
Kayseri Kültür Merkezi, Küçük Salon
19.12.2009, 14:00

Podiumsdiskussion mit Günter Grass, Yaşar Kemal, Monika Maron, Attila Bartis, Stefan Brijs (Mehr ...)
Harbiye Muhsin Ertuğrul Tiyatrosu
15.04.2010, 15:00-17:00


Biografie

Geboren 1966, Studium der bulgarischen Philologie, lebt und arbeitet in Sofia. Sein Studium schloss er mit einem Master of Arts (Bulgarische Sprache und Literatur) an der Universität in Sofia ab. Von 1996-1997 studierte er Englisch in Michigan. Von 1993 bis 1996 war er Public Relations Manager am Museum für bulgarische Literatur. Alek Popov arbeitete als Kulturattaché der Bulgarischen Botschaft im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland. Derzeit ist er Direktor des Kinderbuchhauses in Sofia und Chefredakteur der Literaturzeitschrift Rodnarec, sowie Sekretär des bulgarischen P.E.N. Clubs.

Bibliografie
  • Chernata kutiya (deutsch: Die Hunde fliegen tief), 2007
  • Missiya London (deutsch: Mission London), 2001
Die Hunde fliegen tief

Vom Hundeausführer zum Millionär, vom Millionär zum Aussteiger: Zwei Brüder aus Bulgarien suchen ihr Glück in Amerika und finden immerhin die Asche ihres Vaters.

Eine schwarze Schachtel voll Asche, das ist alles, was Ned und Ango, den ungleichen Brüdern aus Bulgarien, von ihrem Vater geblieben ist. 15 Jahre ist es nun her, dass er, ein Mathematiker zwischen Genie und Wahnsinn, als Gastprofessor in Amerika unter rätselhaften Umständen zu Tode gekommen ist. Jeder der beiden Söhne lebt inzwischen sein eigenes Leben, und der Vater ist längst nur mehr ein Gespenst. Bis sich die Wege der Brüder fern der Heimat in New York wieder kreuzen: Ned, der Tunichtgut, hat es bis in die Top-Etagen der Wall Street geschafft, während der smarte Ango im Central Park mit den Hunden reicher Snobs Gassi geht. Doch dann wendet sich das Blatt, und der Geist des Vaters ist plötzlich wieder lebendig. Mehr jedenfalls, als den beiden lieb ist …

Alek Popov räumt mit alten Märchen auf: Sein neuer Roman, in Bulgarien wochenlang Top 1 auf den Bestseller-Listen, ist eine Satire auf die Goldgräber im Westen wie im Osten, auf die Glückssehnsucht der Erfolgreichen wie der Underdogs und auf die falschen Bilder, die wir voneinander haben, sobald uns eine Welt trennt. Ost oder West, oben oder unten, tot oder lebendig: Lasst uns Brüder sein! Rasant, witzig und verdammt bissig: Wau!