Zafer Şenocak

© Tereza Brdeckova
© Tereza Brdeckova
Zafer Şenocak

Lesetermine

Gefährliche Verwandtschaft

Malatya Sabancı Kültür Merkezi
13.05.2009, 17:00

Malatya İnönü Üniversitesi, Kütüphane, Seminer Salonu
14.05.2009, 14:00

Malatya İnönü Üniversitesi, Kongre ve Kültür Merkezi Malatya
15.05.2009, 18:00

Konya Selçuk Üniversitesi, Ahmet Keleşoğlu Eğitim Fakültesi A Blok, Kat 2, Anfi No. 201
10.12.2009, 10:00

Konya Alaaddin Keykubat Salonu
12.12.2009, 14:00


Biografie

1961 in Ankara geboren, wuchs Zafer Şenocak in Istanbul und München auf und lebt seit 1989 als freiberuflicher Schriftsteller in Berlin. Nach dem Studium der Germanistik, Politik und Philosophie in München veröffentlichte er mehrere Gedichtbände, 1988 erhielt er den Chamisso Förderpreis. Zu seinen Romanen zählen u.a. Die Prärie (1997) und Der Erottomane (1999). Essayistische Beiträge, Polemiken und Kommentare des Autors erscheinen in der taz, Die Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung sowie im Deutschlandradio, Deutschlandfunk und WDR.

Bibliografie – Auswahl

  • Futuristenepilog, 2008
  • Das Land hinter den Buchstaben, 2006
  • Übergang (Ausgewählte Gedichte 1980-2005), 2005
  • Zungenentfernung, 2001
  • Der Erottomane, 1999
  • Gefährliche Verwandtschaft, 1998 (Türkisch: Tehlikeli Akrabalık)
  • Die Prärie, 1997
  • Tagebuch der arabischen Reise, 1991
  • Der Mann im Unterhemd, 1995 (Türkisch: Atletli adam, übers. Mustafa Tüzel, Kabalcı Verlag)
  • War Hitler Araber?, 1993
  • Die Bürgschaft, 1985
  • Atlas des tropischen Deutschland, Essays, 1992
  • Das senkrechte Meer, 1991
  • Ritual der Jugend, 1987 (Türkisch: Gençlik Ayinleri, übers. Yüksel Özoğuz, Yapı Kredi Kültür Sanat Verlag)
  • Flammentropfen, 1985
Auf Türkisch geschriebene Werke
  • Kara Kutu (Gedichte), 2004
  • Alman Terbiyesi („Deutsche Erziehung“, Roman), 2007
  • Yolculuk Nereye („Wohin geht die Reise“, Roman), 2007
  • Köşk („Pavillion“, Roman), 2008

Gefährliche Verwandtschaft

Der Schriftsteller Sascha, Sohn einer deutsch-jüdischen Mutter und eines großbürgerlichen türkischen Vaters, aufgewachsen in München, erbt die Tagebuchnotizen seines Großvaters aus den Jahren 1916-36. Diese für ihn zunächst unverständlichen Aufzeichnungen werden zum Anlass, der Geschichte seines Großvaters, seiner Familie, letztlich seiner eigenen Geschichte nachzugehen. Einem Kaleidoskop gleich entwickelt er aus den gefundenen Anhaltspunkten und anderen gesuchten Informationen seine Gedanken und Erkenntnisse: über die Juden in der Türkei und in Deutschland, über die Deutschen in der Türkei, über das deutsch-türkische Verhältnis, über das wiedervereinigte Deutschland. Die Spurensuche des Autors Sascha wird zur Entdeckungsreise für den Leser.