Sigmund Freud

  • Geboren am 06. Mai 1856 in Freiberg/Mähren (Polen) als Sohn jüdischer Eltern.
  • 1860 Umzug der Familie nach Wien.
  • 1873 Medizinstudium in Wien und Promotion (1881).
  • 1885 Studienreise mit einem Wiener Stipendium nach Paris. Bekanntschaft mit Professor Jean-Martin Charcot und dessen Hysterieforschung und Hypnosearbeit.
  • Ab 1895 Zusammenarbeit mit dem jungen Arzt und Freund Joseph Breuer (der Fall „Anna O“); Herausgabe der für die Psychoanalyse grundlegenden Publikation „Studien über Hysterie“; Dozent für Neuropathologie an der Universität Wien.
  • 1886 Niederlassung als Arzt und Leitung der neurologischen Abteilung im „Ersten Öffentlichen Kinder-Krankeninstitut“ in Wien.
  • 1899/1900 Das Erscheinen der Publikation „Die Traumdeutung“ wird gleichgesetzt mit dem Beginn der von Freud begründeten Psychoanalyse.
  • 1902 Professor für Psychiatrie/Neuropathologie.
  • 1906 Beginn des Briefwechsels mit C.G. Jung.
  • 1908 Erster internationaler psychoanalytischer Kongress in Salzburg.
  • 1909 Reise in die USA (zusammen mit Ferenczi und Jung).
  • 1910 Gründung der „Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung“(IPV).
  • 1914 Bruch mit C.G. Jung.
  • 1922 Freud erkrankt an Gaumenkrebs.
  • 1923 Mit der Veröffentlichung von „Das Ich und das Es“ erreicht er den Höhepunkt seines Schaffens.
  • 1927 Freuds Buch „Die Zukunft einer Illusion“ leitet seine kulturtheoretisch-religionspsychologischen Theorien ein.
  • 1933 Unter den Werken, die von den Nationalsozialisten in Berlin verbrannt werden, sind auch die von Sigmund Freud.
  • 1938 Emigration nach London.
  • Am 23. September 1939 stirbt Freud in London.
  • Nach seinem Tod wurde Freuds Arbeit von seiner Tochter, Anna Freud, fortgeführt.