Die Weiße Rose
Der studentische Widerstand gegen Hitler, München 1942/43
18. Juni -
31. August
Goethe-Zentrum Atlanta
Das Goethe-Zentrum freut sich Ihnen vom 18. Juni bis zum 31. August 2012 eine einzigartige Austellung zu präsentieren:
"Die Weiße Rose. Der studentische Widerstand gegen Hitler, München 1942/43"
"Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weisse Rose lässt Euch keine Ruhe!"
“Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland lebt”
Die Austellung zeigt die Mitglieder und Aktivitäten der “Weißen Rose”, einer studentischen Widerstandsgruppe gegen die Diktatur Hitlers in Nazi Deutschland. Die „Weiße Rose” kämpfte aktiv gegen die Unterdrückung der Bürgerrechte und die Verfolgung der Juden. Die Mitglieder verlangten ein Ende des Krieges. Nach ihrer Entdeckung wurden die prominentesten von ihnen, sechs Studenten und ein Professor, durch die NS Regierung hingerichtet. Die anderen Mitglieder wurden verhaftet und zu jahrelanger Freiheitsstrafe verurteilt. Die Widerstandsgruppe verfasste und Flugblätter, in denen sie zum Widerstand gegen die Naziherrschaft aufriefen. Helmuth von Moltke schmuggelte 1943 das sechste Flugblatt nach Skandinavien und weiter nach Großbritannien. Als Folge wurden Millionen Kopien davon bis zum Ende des Krieges von der Royal Airforce über Deutschland verteilt.
18. Juni – 31. August
Montag – Donnerstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 16:00 Uhr
Samstag: 9:30 – 13:00 Uhr
„Weiße Rose“ Filmprogramm
In Zusammenhang mit dieser Ausstellung werden wir die Filme “Die Weiße Rose“ am 20. Juli und „Sophie Scholl“am 25. August zeigen.
Freitag, 20. Juli, 19.00 Uhr:
Die Weiße Rose
Michael Verhoeven, 1982, 123 Min., deutsch m. englischen Untertiteln
Eintritt: $5 Goethe-/AF-Mitglieder, $15 Nichtmitglieder
Einführung: wird bekanntgegeben
Snacks und Getränke werden bereit gestellt
Wir bitten um Anmeldung bis 17. Juli
Im Frühjahr 1942 formiert sich im Umfeld der Münchner Universität eine Gruppe von fünf befreundeten Studenten – darunter Hans und Sophie Scholl – und ruft mit Flugblättern und Parolen an Hauswänden zum Widerstand gegen Hitler und sein faschistisches Regime auf. Unterzeichnet mit Die Weisse Rose verteilen sie die subversiven Schriften unter Lebensgefahr in zahlreichen deutschen Städten, schreiben nachts Parolen wie ‚Nieder mit Hitler’ oder ‚Freiheit’ an öffentliche Plätze und leisten sowohl bei Zwangseinsätzen im Reichsarbeitsdienst, in Rüstungsbetrieben sowie an der Front passiven Widerstand. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger zusammenzieht, vernetzt sich die Widerstandsgruppe immer weiter und knüpft Kontakte zu Professoren, anderen Intellektuellen und sogar zu hohen Militärs. Da schlägt die Gestapo zu. Ein infamer Schauprozess beginnt...
Samstag, 25. August, 19.00 Uhr:
Sopie Scholl – die letzten Tage
Marc Rothemund, 2005, 120 Min., deutsch m. englischen Untertiteln
Eintritt: $5 Goethe-/AF-Mitglieder, $15 Nichtmitglieder
Einführung: wird bekanntgegeben
Snacks und Getränke werden bereit gestellt
München, Februar 1943. Die “Weiße Rose”, eine Widerstandsgruppe um die Geschwister Hans und Sophie Scholl, druckt in einem kleinen Atelier heimlich Flugblättergegen die Nazi-Diktatur und verschickt diese in ganz Deutschland. Am Vormittag des 18. Februar legen sie ihre Flugblätter in der Münchner Universität aus. Sophie lässt einen ganzen Stapel hinunter in den Lichthof regnen. Ein Hausmeister beobachtet die Geschwister und schlägt Alarm.
Die beiden werden von der geheimen Staatspolizei verhaftet. Tagelang wir Sophie verhört. Am Anfang gelingt es ihr, den erfahrenen Kriminalisten zu täuschen. Dann aber gesteht ihr Bruder die Flugblätter gedruckt und verteilt zu haben. Nun gibt auch Sophie zu Mitglied der “ Weißen Rose“ zu sein und verteidigt offen ihre Ideale. Trost erfährt sie von Else Gebel, ihrer Zellgenossin im Gestapo Gefängnis. Denn schon am nächsten Tag wird der Prozess stattfinden...
Diese Ausstellung wurde von der Weiße Rose Stiftung e.V. erstellt
Die Weiße Rose Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht das Vermächtnis der “Weißen Rose“ zu bewahren. Die Stiftung erhält die Erinnerung und strebt danach die Jugend mit den Mitgliedern und ihren Idealen vertraut zu machen, die sich gegen die Unterdrückung des nationalsozialistischen Reichs auflehnten. Dabei möchte die Stiftung die Menschen an die Notwendigkeit erinnern auch in modernen Zeiten dem Beispiel der „Weißen Rose“ zu folgen und für Menschenrechte einzutreten. Die Weiße Rose Stiftung fragt nicht nur „ Wie war es?“, sondern auch „Was bedeutet das heute?“. Die Ausstellung ist ein Projektes, das sich weltweit größter Beliebtheit erfreut!




Abonnieren Sie unseren Veranstaltungs-



