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Let’s kick it.

Anna Weltner berichtet von der ersten Straßenfußballmeisterschaft des Vereins Spirit of Football in Erfurt.

Erstes Turnier: Man kann nicht alles haben!

Das erste Straßenfußballturnier des Vereins „Spirit of Football“ fand im Erfurter Nordpark statt. Die spielerischen Qualitäten waren super, aber die leider war die Zahl der Teilnehmer nicht besonders hoch. Dunkle Regenwolken lauerten drohend über dem Spielfeld. Den Spielern und Veranstaltern des Ereignisses blieb nichts anderes übrig, als sich vor dem Regen in Sicherheit zu bringen und auf eine bessere zweite Runde zu hoffen.

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Zweites Turnier: Frühling liegt in der Luft

Das zweite „Spirit of Football“-Turnier fand bei Sonnenschein und inmitten von Gänseblümchen auf dem Platz des Heinrich Mann Gymnasiums statt. Fünf Teams mit Spielern jeder Größe (aber alle unter 14) kamen schließlich zustande.

Frühling lag in der Luft und die Stimmung auf dem Rasen war um Klassen besser als beim ersten Mal. Und obwohl natürlich jeder gewinnen wollte, ist bei einem „Spirit of Football“-Spiel dabei sein immer noch alles. Mit fairem Verhalten konnten die Spieler sogar einige Extrapunkte für ihr Team einheimsen.

Sven Söderberg von „Spirit of Football“ und ich sprachen mit einigen Spielern und Mitgliedern des Orga-Teams darüber, wie sie sich vorbereitet hatten, wie lang sie schon Fußball spielten und wie sie auf die einschüchternden Mannschaftsnamen gekommen waren.

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Drittes Turnier: Schlammbad

Auf einer saftigen, grünen Wiese auf dem Gelände der Universität Erfurt wurde das dritte „Spirit of Football“-Turnier ein voller Erfolg trotz des unbeständigen Frühlingswetters. Die Spieler waren diesmal alle erwachsen (18 Jahre und älter) und 20 Teams (Rekord!) traten gegeneinander an. Nach einem spannenden Spiel qualifizierten sich der SV Catenaccio, das Bosporus-Team, StuRa Big 5, Juventus Urin und das Erfurt University-Team für die Endrunde, die im Rahmen der „Langen Nacht des Sports“ am folgenden Wochenende auf dem Domplatz stattfinden sollte.

Der Erfurter Superstar DJ Mensa-Jürgen sorgte mit seinem Mischpult für ausgelassene Stimmung und Austauschschüler aus ganz Europa und dem Rest der Welt gaben dem Turnier ein internationales Flair (und mir die Gelegenheit, einige Interviews auf Englisch zu führen).

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Viertes Turnier: Herzlichen Glückwunsch!

Das vierte und letzte Turnier auf dem Erfurter Domplatz war ein durchschlagender Erfolg. Nur eine Woche vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft kamen Mannschaften verschiedener Herkunft und aller Altersgruppen zusammen, um „the beautiful game“ (engl. Synonym für Fußball, in etwa „König Fußball“, Anm. d. Red.) zu spielen und das an einem der bisher wettertechnisch schönsten Tage des Jahres.

Da wir kein Mikro dabei hatten, interviewten Sven Söderberg und ich die Zuschauer und Teilnehmer mit einer Vuvuzela, dem Lieblingslärmmacher der südafrikanischen Fußballfans. Der Bürgermeister von Erfurt, Andreas Bausewein, gratulierte dem Gewinner SV Catenaccio persönlich zu ihrer sportlichen Leistung und ihrem Fairplay.

Nach dem Spiel sprach ich mit Bausewein kurz über die Wichtigkeit des Sports in der Stadt. Die gute Stimmung und Begeisterung während des letzten Turniers waren der Lohn für eine tolle Arbeit. Bleibt nur noch zu sagen: Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern, Veranstaltern und natürlich der Gewinnermannschaft SV Catenaccio.

Anna Weltner
aus San Luis Obispo, Kalifornien, studiert derzeit ein Jahr in Deutschland.

Copyright: Todo Alemán
Juli 2010

Bei diesem Text handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen.

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