Clip des Monats


Willkommen zum Musikvideo des Monats! Hier stellen wir euch regelmäßig ein neues Video vor, das es in die Top Ten der deutschen Charts geschafft hat. Oder ein Video, das ein persönlicher Favorit des „Step into German“-Teams ist. Oder ein Video, das von euch empfohlen wurde. Das hier ist eure Seite, und wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Nach vier Wochen findet ihr das Video unter Musikvideos.

Mo-Torres, Cat Ballou, Lukas
Podolski – Liebe deine Stadt



"Köln, du bist und bleibst der Dom in der Brandung" – Zeilen wie diese machen „Liebe deine Stadt“ zu einer echten kölschen Rap-Hymne. Der Song ist eine musikalische Liebeserklärung von drei leidenschaftlichen Kölnern: dem Rapper Mo-Torres, der Band Cat Ballou und dem Fußballidol Lukas Podolski.

Der 31-jährige Podolski lieferte die Anregung für „Liebe deine Stadt“ und hat den Song produziert. Warum? Köln ist und bleibt seine große Liebe. Der Fußball-Weltmeister durchspielte seit 1995 mehrere Jugendmannschaften beim 1. FC Köln, begann dort 2003 seine Profikarriere und trat insgesamt 169 Mal für seinen Heimatverein an. Aktuell steht der Fußball-Weltmeister in der Türkei unter Vertrag, trotz unterschiedlicher Stationen im In- und Ausland kommt er aber nicht von „seiner“ Stadt los. Die Idee für „Liebe deine Stadt“ kam dem zweifachen Vater in Istanbul: „Ich bin seit fünf Jahren im Ausland und treffe immer wieder Kölner. Da merke ich, wie stark die Verbindung zu unserer Heimat ist“, so Podolski. „Diese Menschen sind weit weg von der Heimat und haben trotzdem diese Liebe zu Köln in sich. Deswegen wollte ich einen Song kreieren, der dieses Gefühl wiedergibt.“

Während des Besuchs bei seinem Frisör in Köln wurde „Poldi“ dann auf die Musik von Mo-Torres aufmerksam, einem glühenden FC Köln-Fan und Rapper aus dem Stadtbezirk Ehrenfeld. Der Weltmeister hat den 27-jährigen Mo-Torres, der über YouTube bekannt wurde und u.a. bereits bei der Saisoneröffnung des FC auftrat, anschließend getroffen und ihm von seiner Song-Idee erzählt. „Wir haben diskutiert und kamen zu dem Entschluss, dass die perfekten Partner für seinen Hip-Hop-Style die Band Cat Ballou seien“, sagt Podolski. „Ich habe sie dann angerufen und die Jungs waren direkt Feuer und Flamme.“

Kein Wunder, denn auch die vier Jungs von Cat Ballou sind leidenschaftliche Kölner – das zeigt allein der Blick auf ihre Texte, die vorwiegend auf Kölsch, also im Kölner Dialekt, geschrieben sind. Oliver Niesen, Michael Kraus, Dominik Schönenborn und Kevin Wittwer spielten schon in Schülerbands zusammen und wurden 2012 mit ihrem Karnevalshit „Et jitt kei Wood“ („Es gibt kein Wort.“) bekannt.

Für das Video arbeiteten Cat Ballou, Mo-Torres und Lukas Podolski mit dem 21-jährigen Kölner Produzenten Marian Hirschfeld zusammen, um Köln von einer neuen Seite zu zeigen. „Wir alle kennen den Dom und die bekannten Plätze. Aber ich wollte einen Blick in die Veedel werfen, das tägliche Leben zeigen – Köln ist kunterbunt, das gehört wie der Dom dazu. Das sind Momente, in denen ich mich total wiederfinde,“ erzählt Podolski. Das Ergebnis kommt bei den Fans an: Innerhalb einer Woche sammelte der Clip mehr als eine Million Klicks auf YouTube und der Song stieg als bester deutschen Neueinsteiger in die offiziellen Singlecharts ein. Damit tun die Kölner Jungs auch viel Gutes: Ein Großteil des Erlöses fließt in die Lukas-Podolski-Stiftung.

Downloads

Liedtext (PDF, 280 KB)
Arbeitsblatt (PDF, 2 MB)