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Culcha Candela - Von allein

Foto: Katja Kuhl

Vor mehr als einem Jahrzehnt gründeten sieben junge Männer aus ganz unterschiedlichen Ecken der Welt die Band Culcha Candela und haben seitdem mit guter Laune Dauererfolg. Die multikulturelle Band mit sechs Sängern und einem DJ überraschte Deutschland mit einer neuen Art von Musik. Sie singen und rappen auf Deutsch, Englisch, Spanisch oder Jamaikanisch und ihre Musik ist eine Mischung aus Reggae, Ragga, Dancehall, Hip-Hop und Salsa. Das Spektrum der Songs reicht von Partyliedern wie „Hamma!“ bis hin zu politischen Liedern wie „Una Cosa“.

Die Band will nicht nur Musik machen, die Spaß bringt. Sie haben auch den hehren Anspruch, die Welt ein wenig zu verbessern: „Es ist besser, eine Nachricht mit guter Laune und durch tanzbare Musik zu verbreiten, als mit gerunzelter Stirn und spitzem Finger. Wir setzen auf Kooperation, nicht auf Konflikt“. Und so zeigt Culcha Candela politisches Engagement. Sie wirkten beispielsweise bei der DVD „Kein Bock auf Nazis“ mit, gründeten ein Hilfsprojekt in Uganda und beteiligten sich an der weltweiten Aktion gegen Armut „Stand Up & Take Action“.

Übersetzt bedeutet der Bandname in etwa „Heiße Kultur“. Gegründet wurde die Kombo im Jahr 2002 von Jonny Strange (Uganda), Itchy (Polen), und Lafotino (Kolumbien), der inzwischen nicht mehr Teil der Band ist. Etwas später kamen Larsito (Kolumbien), Mr. Reedoo (Deutschland), Don Cali (Kolumbien) und DJ Chino (Korea) hinzu.

Ihr Debutalbum „Union Verdadera“ erschien 2004 und fand viel Beachtung. Als ihr zweites Album „Next Generation“ in den deutschen Charts gleich auf Platz zwanzig landete, ging die Band auf Tour – und ist seitdem nicht mehr aufzuhalten. Von Anfang an war Culcha Candela eine begeisternde live-Band und kann mittlerweile auf über 700 Konzerte zurückblicken.
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