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Faun - Diese kalte Nacht

Foto: Michael Wilfling

„Faun“ verbindet Altes mit Neuem: Mittelalterliche Klänge mit modernen Einflüssen, Instrumente aus vergangenen Zeiten wie die Keltische Harfe, die Drehorgel und die Laute werden mit Keyboards, Schlagzeug-Computern und Samplings abgemischt. Das Resultat ist ein völlig neuer Sound, den „Faun“ als „Pagan-Folk“ bezeichnet. Ein Begriff, den die Band prägte und der inzwischen als neues Musikgenre gilt: „Pagan-Folk“ steht für die Vermischung von klassischen Folk-Elementen mit elektronischer Musik in einem mittelalterlichen Rahmen.

Der Bandname entstammt der römischen Mythologie und bezieht sich auf die alte Gottheit „Faunus”. Diese mythische Gestalt, die oft als Waldgott dargestellt wird, drückt die Verbundenheit der Band zur Natur aus.

2002 erschien beim Pagan-Folk Label “Curzweyhl” das Debutalbum der Münchner Band. Bis heute kann “Faun” bereits auf über 700 Live-Auftritte in der ganzen Welt zurückblicken, gehört zum Line-Up von Rock- und Folkfestivals, spielt auf Mittelalterfesten und in Kirchen. Die Gesangseinlagen sind eine Mischung aus Deutsch, Lateinisch, Griechisch bis hin zu skandinavischen Sprachen.

Zu „Faun“ gehören neben Frontmann Oliver sa Tyr die Musiker Fiona Rüggeberg, Stephan Groth, Rüdiger Maul, Niel Mitra und die aus San Francisco stammende Sonja Drakulich. Mittlerweile haben sie acht CDs und zwei DVDs herausgebracht und ihre Alben haben sich insgesamt mehr als 120.000 mal verkauft. Das Album “Totem” aus dem Jahr 2007 stieg in die deutschen Top 100 ein. Der Song “Diese kalte Nacht” ist dem Album “Elben” (2013) entnommen. Wie so viele Songs von „Faun“ schafft auch dieser eine magische Atmosphäre, der man sich unmöglich entziehen kann.
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