Musikvideos


Jan Delay - Für immer und Dich



Schon oft hat Jan Delay seinen Namen geändert. Er war Boba Ffett, Eizi Eiz, Spliff Richard und ist zurzeit… Jan Delay. Genauso wandlungsfähig hat er sich bei seinen Musikstilen gezeigt. Anfänglich als Hip Hopper unterwegs, schrieb Jan Delay später deutsche Reggae-Klassiker und spielt jetzt vor allem Funk. Was sich über die Jahre allerdings nicht verändert hat, ist seine nasale, leicht monotone Stimme, die vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber mittlerweile zu einem von Jan Delays Markenzeichen in der deutschen Musikszene zählt.

Jan Phillip Eißfeldt (so sein Geburtsname) wuchs in einem Künstler-Haushalt auf. Schon als 5- Jähriger tanzte er zu Musik von Bob Marley und The Ramones. Als seine Mutter von einer New-York-Reise zurückkam und ihm von dieser neuen, aufregenden Musik namens Rap erzählte, war Jan klar, was zu tun war. Er kaufte sein erstes Schlagzeug und ein paar coole Klamotten und veröffentliche das Hip-Hop Fanmagazin „Hype“ - keine schlechte Leistung für einen 13-Jährigen!

Jans Karriere-Start ließ nicht lange auf sich warten. Mit zwei Freunden gründete er die Gruppe „Absolute Beginnerz“, die in und um Hamburg herum für ihre politischen Rap-Songs bekannt wurde. Im Jahr 2000 produzierte Jan sein erstes Reggae-Album mit deutschen Texten, das in die deutschen Musik-Charts kam.

Mittlerweile hat das Chamäleon Jan wieder ein neues Motto: „Reggae ist tot, Funk ist angesagt.“ Diesen Leitspruch setzte er in den Alben „Mercedes-Dance“ 2006 und drei Jahre später in „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ um. Der Meister des deutschen Funks präsentiert dabei eine einzigartige Mischung aus Soul, Funk und deutschem Pop mit Sprachspielen, die sich oft nur absoluten Deutschkennern erschließen. Das Konzept zahlte sich aus: Das Album „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ landete auf Platz 23 der bestverkauften Alben in Deutschland.
Links zum Thema

Downloads

Liedtext (PDF, 50 KB)
Arbeitsblatt (PDF, 1,60 MB)