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Sven van Thom - Seit Du weg bist

Foto: Loob

Sven van Thom ist nur einer von vielen Namen, den das musikalische Chamäleon Sven Rathke über die Jahre angenommen hat. Es ist aber der Künstlername, unter dem der adrett gekleidete Mann mit Hornbrille seine Solokarriere im Jahr 2008 startete.

1977 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Berlin geboren, hat Sven einen langen Weg hinter sich seit dem Tag, an dem sein Gesangslehrer den damals Siebenjährigen nach nur einer Übungsstunde zu einem hoffnungslosen Fall erklärte. Als Jugendlicher war er Mitglied in mehreren Hip-Hop Bands und begann mit 16 Jahren, Gitarre zu spielen. Künstler wie Pink Floyd, die Beatles und Nirvana zählt Sven zu seinen größten Vorbildern.

Sein erster Top Ten Hit in Deutschland und Österreich kam mit der Band „Sofaplanet” im Jahr 1998. Später gründete er die Gruppe „Beatplanet”, deren Sound von der Musik der ostdeutschen Bands aus den 70er Jahren beeinflusst war. Aber Sven wollte auch immer sein Talent als Solo-Künstler unter Beweis stellen und unter “Sven van Thom” begann dieser Abschnitt seiner Karriere.

Natürlich geht diesem Künstlernamen eine Geschichte voraus: „Leute erkennen mich oft nicht wieder, obwohl sie mich schon dreimal getroffen haben. Offensichtlich gibt es etwas Unauffälliges an mir, fast etwas Phantomartiges”, erklärt Sven die ungewöhnliche Namenswahl. Seine Musik ist dagegen auf keinen Fall unauffällig. Ob auf seinem Debut-Album „Trauriges Mädchen” (2008) oder auf dem zweiten Album „Ach!” (2012) – der Berliner erzählt immer grandiose Geschichten, die der Alltag schreibt.

In seinen Songs nimmt Sven Rathke/van Thom seine Zuhörer mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Erst lacht man, dann erwischt man sich dabei, wie einem die Tränen herunterlaufen. Seine Antwort auf die Frage, warum er so vielschichtige Texte schreibt, ist einfach, aber schlau: „Eigentlich bin ich eher ein trauriger Mensch, aber ich komme mir doof vor, wenn ich auf der Bühne nur traurige Lieder singe. Deshalb haben meine Songs auch einen gewissen Humor, denn ich fühle mich gleich viel besser, wenn ich die Zuhörer lächeln sehe. Vielleicht nicht die ganze Zeit, aber ein Lächeln ab und an muss schon drin sein!“

Hört euch Sven van Thoms „Seit du weg bist“ an und seht, welche Gefühle dieser Song bei euch hervorruft.
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Arbeitsblatt (PDF, 3 MB)