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Tonbandgerät - Halbmond



Diese jungen Musiker mussten eine Weile warten, bis der Erfolg zu ihnen kam. Seit 2007 spielt die Hamburger Band Indie-Musik mit deutschen Texten – am Anfang nur für sich selbst und für Freunde. Dann kam 2012 der große Durchbruch! Die vier gewannen den angesehenen deutschen „New Music Award” und seitdem geht alles Schlag auf Schlag. 2013 brachten sie ihr erstes Album „Heute ist für immer” heraus, gingen auf Deutschlandtournee und 2014 auf eine vierwöchige US-Tour, auf der sie High School Schüler, die Deutsch lernen, begeisterten.

„Es hat etwas gedauert, bis wir uns an den Erfolg gewöhnt hatten”, erzählt Bandmitglied Sophia Poppensieker, die die Songs für die Band schreibt. „Es ist schon verrückt, dass so viele Leute unsere Songs mitsingen können. Und nun waren wir auch noch Botschafter für die deutsche Sprache für das Goethe-Institut – Wahnsinn!” In den ersten fünf Jahren seit der Bandgründung kamen nur 5 oder 10 Leute zu ihren Konzerten. Erst im letzten Jahr explodierte die Fangemeinde und nun spielen „Tonbandgerät” in ausverkauften Clubs.

Sophia und ihre jüngere Schwester Isa, die Bassistin, gründeten die Band im Jahr 2007. Sie suchten nach der richtigen Stimme für ihre Songs und fanden Sänger Ole Specht über YouTube. Schlagzeuger Jakob Sudau kam 2010 hinzu. Er kannte die Schwestern noch aus der Schulzeit.

Die Texte der Band drehen sich um die Erfahrungen, die sie seit ihrem Schulabschluss gemacht haben. Es geht um Liebe und darum, das Beste aus Niederlagen zu machen. „Für uns ist es wichtig, unterwegs zu sein. Manchmal zahlt es sich eben aus, nicht den ausgetretenen Pfaden zu folgen”, sagt Sophia. Sie singen auch über ihre gemeinsamen Erlebnisse als Freunde: „Da Ole die Texte singt, die ich schreibe, müssen wir uns gut aufeinander abstimmen.”

Die Band hat noch nicht wirklich darüber nachgedacht, zu welchem Musikgenre sie gezählt werden will. „Wir machen nur, worauf wir musikmäßig Lust haben”, sagt Ole. Letztendlich wurde daraus Pop. Warum? Weil „Popmusik ein breites Spektrum ist. Für unsere Musik gibt es uns die meisten Ausdrucksmöglichkeiten”, erklärt Sophia, die zusammen mit ihrer Schwester in einer Punkband spielte, bevor sie „Tonbandgerät” gründeten.

Und warum nennen sie sich „Tonbandgerät”? „Ein Tonbandgerät speichert Gefühle und Momentaufnahmen”, meint Ole. „Und das ist genau das, was wir mit unseren Songs erreichen wollen. Wir wollen Momente bewahren, und wir hoffen, dass auch die Leute, die zu unseren Konzerten in die USA gekommen sind, ihre eigenen Erinnerungen durch uns aufleben lassen konnten.”
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