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Julian Philipp David - Traurige Kids



Ein Typ – drei Namen. Der 25-Jährige hat sich gegen den Trend vieler Musiker entschieden und sich beim Start seiner Karriere keinen ausgefallenen Künstlernamen verpasst. Stattdessen setzt der Mannheimer schlicht und einfach auf die drei Namen, die ihm seine Eltern bei seiner Geburt gegeben haben: Julian, Philipp und David.

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Nähe von Freiburg, hat Julian schon früh seine Liebe zur Musik entdeckt. Er war im Musikverein, spielte im Jazzorchester und seiner ersten eigenen Band, bevor es 2012 zum Musikstudium an die Popakademie in Mannheim ging.

Seine Leidenschaft galt dabei schon immer dem deutschen Hip Hop: “Ich war zwar fast ein bisschen spät dran, die Alben kamen ja alle schon um die 2000er herum raus“, so Julian. „Um den Rückstand aufzuholen, habe ich dann halt fast nichts anderes mehr gehört.“

Rap und Hip Hop begleiten Julian bis heute – doch nicht nur. Auf die Frage, wie er selbst seine Musik beschreiben würde, ist Julian einmal der Begriff „Songwriter-Rap" rausgerutscht. Zwar war das damals mehr oder weniger ein Versehen, die Beschreibung trifft aber den Kern seiner Musik: Gitarrensounds und Rap, Gesang und lyrisches Feingespür. Für Julian sind Genregrenzen fließend und auch als Hip Hop-Fan hat er keine Angst vor Popmusik.

Während seines Studiums in Mannheim nahm Julian zusammen mit seiner Band "Tonomat 3000" eine EP auf, spielte Konzerte und auf Festivals vor Stars wie Max Herre oder Marteria. Nachdem die Band sich nach drei Jahren auflöst, entschließt sich Julian solo weiterzumachen und nimmt als „Julian Philipp David“ neue Songs für seine eigene EP auf. Bald darauf erscheint sein erstes Album „Herbst“.

Das Songwriting ist dabei das, was ihm Kraft gibt, denn Julian sagt: „Ich glaube jeder Mensch braucht ein eigenes kleines Geheimversteck, in das er sich verkriechen kann, wenn ihm alles über den Kopf wächst. Meins ist seit ich denken kann die Musik, das Texte schreiben. Was ich sonst nicht über die Lippen kriege, kann ich dort ordnen und endlich loswerden.“

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