Über das Projekt

Gletschermusik

Die dramatischen Veränderungen in Klima und Umwelt machen die Folgen des Klimawandels in Zentralasien in besonderer Weise deutlich. In dieser Region befinden sich gewaltige Gletscher, die für die Wasserversorgung der dortigen Länder von entscheidender Bedeutung sind – mittlerweile jedoch in bedrohlichem Tempo abschmelzen.

Die Goethe-Institute Almaty und Taschkent möchten mit unterschiedlichen Veranstaltungen auf das Drama der Gletscherabschmelze und des Klimawandels aufmerksam machen.

Unter verschiedenen Perspektiven widmet sich Gletschermusik den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gletscher und auf die Menschen, die hier leben. Dabei sollen künstlerische und praktisch-wissenschaftliche Verfahren eine Verbindung eingehen.

Es geht uns hierbei um das Herausarbeiten der Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft, um die Zusammenarbeit unter diesen verschiedenen Akteuren – mit dem Ziel, Perspektiven für ungewöhnliche Wege zu finden.

Ende Juli 2012 wurden im Rahmen einer Expedition zum Tujuksu-Gletscher in Kasachstan Originaltöne vom schmelzenden Gletscher aufgenommen, die musikalisch verarbeitet werden.

Im September 2012 werden multimediale Klanginstallationen von dem usbekischen Orchester Omnibus unter Leitung des Komponisten Artyom Kim und dem deutschen Multimedia-Künstler Lillevan in den vier Städten Taschkent, Almaty, Bischkek und Duschanbe aufgeführt.

Parallel finden Symposien von Künstlern und Wissenschaftlern an diesen vier Orten statt.

Die Gletscherklänge bilden die Grundlage für weitere Inszenierungen durch auditive und visuelle Künstler. Im Open Call sind junge Künstler aus Zentralasien dazu aufgerufen, die Gletschertöne aufzugreifen und kreativ in Kunstwerke umzusetzen.



Gletscherstimmen

In ihrem interaktiven Film Gletscherstimmen beleuchten die Autoren Tobias Hülswitt und Gunther Kreis die Themen Gletscherschmelze und Klimawandel in Zentralasien. Mehr...

TV-SymbolKarikaturen von Nicolas Journoud

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