Dokumentation

Artyom Kim und Lillevan beim Festival der Unmenschlichen Musik

Das Gletschermusik Projekt war am 24 Februar 2013 durch eine Performance von Artyom Kim und Lillevan beim Festival der Unmenschlichen Musik im Berliner Haus der Kulturen der Welt vertreten. Ein Requiem auf die lautstark schmelzenden Gletscher zauberten die Künstler aus Eis, Metall, Licht, Mikrophonen und noch mehr Eis.

Das Festival der Unmenschlichen Musik untersucht den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Es hinterfragt auch die Rolle des Künstlers auf kreative Schaffungsprozesse. Zwar steht auch hinter der ‘unmenschlichen Musik’ am Ende der Mensch, doch ist seine Rolle weniger offensichtlich und sein Einfluss oft indirekt und sein Ausdruck verzerrt. Gegenüber dem Menschen tritt das Medium in den Vordergrund.

Für Lillevan und Artyom ist das Medium Eis. Bezugnehmend auf das Schmelzen der Gletscher, haben sie für das Festival im Haus der Kulturen der Welt eine ganz besondere Gletschermusik geschaffen. Sie entlockten dem Eis Klänge und Farben, die am Ort und durch die Reaktion von Eis mit Metall sowie durch den Prozess des Schmelzens entstehen. So schmilzt das Gletschereis, aber weder lautlos noch unbemerkt.

Konzertmitschnitt auf Youtube
Festival der Unmenschlichen Musik



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