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Gletschermusik Festival in Zentralasien: 18. Mai – 16. Juni 2013

Rückblick

Festival
07. Juni – 16. Juni 2013
Taschkent, Usbekistan
Nach Stationen in Bischkek, Duschanbe und Almaty wurde das Festival am 7. Juni in Taschkent feierlich mit einem speziell für diesen Anlass und Ort komponierten Konzert elektronisch-experimenteller Musik eröffnet. Unter der Leitung des usbekischen Komponisten und Dirigenten Artyom Kim spielten das Ensemble „Omnibus“ - das führende Orchester für zeitgenössische Musik in Zentralasien -, das Regensburger Musikprojekt - die Gebrüder Andi und Hannes Teichmann -, sowie der Klangkünstler Alois Späth eine Musik, die von 400 Zuhörern begeistert aufgenommen wurde. Die elektronische Interpretation der von Omnibus gespielten Musik durch die Gebrüder Teichmann, durch Eis-Klänge von Alois Späth bereichert, verschaffte dem Publikum ein einmaliges Klangerlebnis, welches durch das besondere Ambiente im 2. Stock des Ilkhom Theaters weiter verstärkt wurde. Nach dem Konzert legten die Gebrüder Teichmann zum Tanz auf.



Am 8. Juni wurde die interaktive Gletschermusik-Ausstellung im staatlichen Museum für Kunst eröffnet. Die Ausstellung informierte vom 8. bis Um 25. Juni 2013) über den Klimawandel und die Gletscherschmelze informiert; es wurden auch die zwölf besten Arbeiten der Teilnehmer des Open Call gezeigt. Das Goethe Institut prämierte in Taschkent auch die regionalen Preisträger für Usbekistan und Tadschikistan: Zafar Nabiev erhielt für seine Arbeit „Alles ist verbunden“ den ersten Preis. Den zweiten Preis erhielt Timur Rakhmetov für „Unabwendbarkeit“. Der dritte Preis wurde zweimal vergeben: an die tadschikische Künstlerin Alla Rumyantseva für ihre Video-Arbeit „Pol der Unnahbarkeit“ und den usbekischen Künstler Bayat Mukhtarov für seine Installation „Transformer“.



Das Gletscherstimmen Projekt zeigte Interviews und lud die Ausstellungsteilnehmer zum Zuhören und Verweilen ein. Es präsentierte eine Vielfalt unterschiedlicher Stimmen und Perspektiven zu der Gletscherschmelze und ihren Konsequenzen für das Leben der Menschen in dieser Region (Konzept und Durchführung: Tobias Hülswitt und Gunter Kreis). Das Institute of Design präsentierte die besten Arbeiten eines Design-Wettbewerbs: Studenten haben die Gletscherschmelze visuell und didaktisch aufgearbeitet, um das Problem jungen Erwachsenen zu vermitteln.

Die künstlerisch – informative Ausstellung wurde begleitet von Vorträgen, einer Kurator-Führung durch die Ausstellung „Gletschermusik“ für Eltern und Kinder (mit Spielen und kleinen Geschenken), einem Theater-Wettbewerb für Schüler (Schüler spielen Sketche zum Thema Gletscher - Klima – Umwelt) unter der Leitung von der lokalen Kuratorin Natalia Shivaldova. Das Festivalprogramm wurde angereichert durch einen Vortrag von Dr. Charlotte Streck (Climate Focus) zum Thema Klimadiplomatie an der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie Usbekistans (UWED), durch Filme zum Thema „Klima. Kultur. Wandel“ im Staatliches Kunstmuseum Usbekistans sowie einer Fahrradtour - "Fahrrad-Boom" in die Chimgan-Berge mit dem örtlichen Fahrradclub.
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