Filme

Goethe-Institut Hanoi

Ein Atem Ein Atem Genre: Drama | 100 Minuten | Deutschland, Griechenland 2015
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Zwei Frauen. Ein verlorenes Kind. Und ein Atem, der beide vereint und alles entscheidet.

Wegen der Finanzkrise in Griechenland beschließt Elena, nach Frankfurt zu ziehen. Sie ist schwanger von ihrem Freund, doch für ein Kind ist in ihrer Planung kein Platz. Tessa, Mutter und Managerin, ist dagegen zerrissen zwischen beruflicher Rolle und Mutterschaft. Elena braucht Geld für die Abtreibung, und so kommt sie als Kindermädchen zu Tessa und ihrer Tochter Lotte. Für kurze Zeit scheint es, als sei die Annäherung der beiden Frauen aus unterschiedlichen Verhältnissen gelungen, aber ein Moment der Unaufmerksamkeit stürzt alle Beteiligten ins Unglück. Vor einer Bäckerei lässt Elena Lotte für einen Moment allein, das Mädchen verschwindet. Elena verlässt in Panik Frankfurt und kehrt zurück nach Athen. Blind vor Trauer und Wut macht Tessa sich auf die Suche, um Elena in Athen zu finden. „Ein Atem“ ist ein intensives und intimes Drama über zwei Frauen, die beide auf der Suche nach ihrer Rolle als Mutter sind, zugleich aber auch eine einfühlsame Studie über die auseinanderdriftenden Lebensperspektiven in Europa.
Christian ZübertChristian Zübert, 1973 in Würzburg geboren, arbeitete nach seinem Studium zunächst als Drehbuchautor für das Fernsehen und später auch für größere Kinoproduktionen. Erstmals Regie führte er im Jahr 2000 für den Film „Lammbock“, durch den er auch einem größeren Publikum bekannt wurde. Sein Sterbehilfe-Drama „Hin und weg“ war in diesem Jahr bereits in Vietnam zu sehen.

Genre Drama
Orte Deutschland, Griechenland
Jahr 2015
Regisseur Christian Zübert
Drehbuch Christian Zübert, Ipek Zübert
Schauspieler Jördis Triebel, Chara Mata Giannatou, Benjamin Sadler, Apostolis Totsikas, Nike Maria Vassil, Pinelopi Sergounioti, Mary Nanou, Akilas Karazisis
Länge 100 Minuten
Filmtrailer www.wildbunch-germany.de
Auszeichnungen Nominierung Deutscher Filmpreis 2016: Beste Hauptdarstellerin Jördis Triebel
Festivals Internationale Hofer Filmtage 2015
Toronto International Film Festival 2015
Thessaloniki International Film Festival 2015
    © Meike Birck, KEVIN LEE Film GmbH 2015

    ENTE GUT © Meike Birck, KEVIN LEE Film GmbH 2015 ENTE GUT! – MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS Genre: Kinderfilm | 96 Minuten | Deutschland 2016
    Altersfreigabe: ab 6 Jahren

    Die Geschichte einer ungewöhnlichen Mädchenfreundschaft zwischen den beiden vietnamesischen Schwestern Linh und Tien und der abenteuerlustigen Pauline.

    Die elfjährige Linh und ihre kleine Schwester Tien leben mit ihrer Mutter in Deutschland. Als diese nach Vietnam reisen muss, um sich um die kranke Oma zu kümmern, sind die Mädchen plötzlich auf sich alleine gestellt. Doch das darf niemand erfahren – vor allem nicht das Jugendamt. Linh ist jetzt nicht nur für Tien verantwortlich, sondern muss sich neben der Schule auch um den Haushalt und den vietnamesischen Imbiss ihrer Mutter kümmern. Doch die selbsternannte Spionin Pauline aus dem Wohnblock gegenüber entdeckt das Geheimnis und droht, die beiden Mädchen zu verraten. Aus der anfänglichen Erpressung wächst bald eine Freundschaft, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird. Denn auch die Polizei und Frau Trost vom Jugendamt sind nah dran, hinter das Geheimnis zu kommen...
    Norbert LechnerNorbert Lechner ist ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent, der sich vor allem auf Kinder- und Jugendfilme spezialisiert hat. Als besonderer Gast unseres diesjährigen Festivals wird er seinen Film in Hanoi und HCMC präsentieren und im Anschluss mit dem Publikum darüber sprechen. Unter seiner Regie spielen in „Ente gut!“ unter anderem die Kinderdarsteller mit vietnamesischen Wurzeln Lynn Dortschack und Linda Phuong Anh Dang sowie die in Vietnam sehr bekannten Schauspieler Chieu Xuan und Manh Cuong.

    Genre Kinderfilm
    Orte Deutschland
    Jahr 2015
    Regisseur Norbert Lechner
    Drehbuch Katrin Milhahn, Antonia Rothe
    Schauspieler Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz, Linda Phuong Anh Dang, Andreas Schmidt, Lena Stolze, Y Nhung Dinh, Nguyen Thi Chieu Xuan, Tran Manh Cuong.
    Länge 96 Minuten
    Filmtrailer www.entegut.de
    Auszeichnungen Deutsche Film- und Medienbewertung: Prädikat „Besonders wertvoll“
    Festivals Montreal International Children's Film Festival: Publikumspreis
    Förderinitiative „Der besondere Kinderfilm“
    Kinder-Medien-Preis für Nachwuchsschauspielerin Lynn Dortschack im Filmfest München 2016
      Goethe-Institut Hanoi

      Hin und weg Hin und weg Genre: Roadmovie | 95 Minuten | Deutschland 2014
      Altersfreigabe: ab 16 Jahren

      Wenn es heißt, Abschied zu nehmen: Eine humorvolle und tieftraurige Geschichte über das selbstbestimmte Ausscheiden aus dem Leben.

      Seit Jahren ist es für Hannes und seine Frau Kiki Tradition, mit ihren besten Freunden eine Radtour zu unternehmen. Diesmal darf Hannes entscheiden, wohin die Reise geht. Als er sich ausgerechnet Belgien aussucht, sind die anderen zunächst wenig begeistert. Dennoch läuft die Tour fröhlich an, und die Clique hat wie immer jede Menge Spaß. Bis Hannes ihnen den wahren Grund für das Reiseziel offenbart: Er leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit und will seinem Leben selbstbestimmt ein Ende setzen – was ihm in Belgien dank legalisierter Sterbehilfe möglich ist. Die Reise mit Frau und Freunden soll eine Art Abschiedstour sein. Nachdem der erste Schock über diese Nachricht verdaut ist, beschließt die Clique, Hannes seinen Wunsch zu erfüllen. Bis zur Ankunft in der Klinik wollen sie mit Hannes das Leben noch einmal von ganzem Herzen feiern und genießen.
      Christian ZübertChristian Zübert, 1973 in Würzburg geboren, arbeitete nach seinem Studium zunächst als Drehbuchautor für das Fernsehen und später auch für größere Kinoproduktionen. Erstmals Regie führte er im Jahr 2000 für den Film „Lammbock“, durch den er auch einem größeren Publikum bekannt wurde.

      Genre Roadmovie
      Orte Deutschland
      Jahr 2014
      Regisseur Christian Zübert
      Drehbuch Ariane Schröder
      Schauspieler Florian David Fitz, Julia Koschitz, Jürgen Vogel, Miriam Stein, Volker Bruch, Viktoria Meyer, Johannes Allmayer
      Länge 95 Minuten
      Filmtrailer www.hinundweg-film.de
      Festivals Filmfestival von Locarno 2014
      Toronto International Film Festival 2014
      Filmfest Hamburg 2014
        GORDON Photographie

        Honig im Kopf Honig im Kopf Genre: Komödie/Drama | 133 Minuten | Deutschland 2014
        Altersfreigabe: ab 12 Jahren

        Bevor Tildas Eltern ihren an Alzheimer erkrankten Großvater in ein Altersheim stecken können, bricht sie mit ihm zu einem letzten Abenteuer auf.

        Die 11-jährige Tilda hatte immer eine besondere Bindung zu ihrem Großvater Amandus. Da Amandus zunehmend vergesslicher wird und im alltäglichen Leben alleine nicht mehr klar kommt, sieht sich sein Sohn Niko dazu gezwungen, Amandus in einem Pflegeheim unterzubringen. Doch Tilda ist mit der „Abschiebung“ des Großvaters nicht einverstanden. Kurzerhand entführt sie Amandus auf eine große Reise, um ihm seinen Herzenswunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen, die Stadt, die er vor vielen Jahren mit seiner verstorbenen Frau besucht hat…
        Til SchweigerTil Schweiger, geboren 1963 in Freiburg, ist bereits seit über 20 Jahren im Filmgeschäft und erlangte als Schauspieler in Deutschland große Popularität. Daneben steht er als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera. Für seine Produktionen und schauspielerischen Darbietungen wurde er oft ausgezeichnet. Auch international konnte Til Schweiger Fuß fassen, so war er unter anderem schon neben Brad Pitt auf der Leinwand zu sehen. Für den Film „Honig im Kopf“ war Schweiger Regisseur, Produzent, Ko-Autor und Schauspieler.

        Genre Komödie/Drama
        Orte Deutschland
        Jahr 2014
        Regisseur Til Schweiger, Lars Gmehling
        Drehbuch Til Schweiger, Hilly Martinek
        Schauspieler Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Til Schweiger
        Länge 133 Minuten
        Filmtrailer HONIG IM KOPF - Youtube
        Auszeichnungen Deutscher Filmpreis 2015 für den Besucherstärksten Film
        CIVIS 2015 Publikumspreis
        Festivals LOLA at Berlinale 2016
          Goethe-Institut Hanoi

          Macho Man Macho Man Genre: Komödie | 98 Minuten | Deutschland 2015
          Altersfreigabe: ab 16 Jahren

          Um seine Traumfrau zu erobern, beschließt Warmduscher Daniel, sich in einen „echten Kerl“ zu verwandeln.

          Daniel ist Warmduscher und Schattenparker. Zurückhaltend und tollpatschig, hat er bei den Frauen bisher wenig Glück. Auf einer Urlaubsreise in die Türkei lernt er die männerumschwärmte Aylin kennen, die sich wider Erwarten für ihn interessiert. Als er zurück in Deutschland jedoch Aylins Eltern und ihre Brüder kennenlernt, merkt Daniel, dass er bei ihnen mit seiner sensiblen Art nicht ankommt. Daniel beschließt, sich in einen richtigen Macho zu verwandeln. Denn das – so denkt er – ist das, was Frauen wirklich wollen. Aylins Bruder Cem hilft Daniel bei seiner Verwandlung zu einem „richtigen Kerl“ – er kleidet Daniel neu ein und schleppt ihn mit in türkische Clubs. Mit seiner aufpolierten Männlichkeit punktet er nun zwar bei Aylins Familie, aber mit ungeahnten Folgen bei seiner Angebeteten…
          Christof Wahl Regisseur Christof Wahl war unter anderem Kameramann bekannter deutscher Filme wie „Fack ju Göhte“ und „Keinohrhasen“. Mit „Machoman“ wagte er sich erstmals in die Regiearbeit. Sein Regiedebüt stützt sich auf den gleichnamigen Roman von Moritz Netenjakob.

          Genre Komödie
          Orte Deutschland
          Jahr 2015
          Regisseur Christof Wahl
          Drehbuch Moritz Netenjakob, Roger Schmelzer
          Schauspieler Christian Ulmen, Aylin Tezel, Dar Salim, Axel Stein, Samuel Finzi, Nora Tschirner, Inez Bjørg David, Vladimir Burlakov
          Länge 98 Minuten
          Filmtrailer www.machoman-film.de
            Goethe-Institut Hanoi

            Offline Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel Genre: Komödie/Abenteuer | 87 Minuten | Deutschland 2016
            Altersfreigabe: ab 12 Jahren

            Für den 17-jährigen Gamer Jan beginnt das größte Quest seines Lebens – in der echten Welt! Auf der Suche nach seiner gehackten digitalen Identität vermischen sich Realität und Computerspiel.

            Der 17-jährige Jan verbringt die meiste Zeit des Tages im Internet. Als wagemutiger Krieger Fenris kämpft er sich als einer der Besten durch das Computerspiel „Schlacht um Utgard“. Doch ausgerechnet während der Vorbereitung für ein wichtiges Online-Turnier wird sein Account gehackt. Weder das Internet noch sein Handy oder seine EC-Karte funktionieren mehr. Als Jan begreift, dass der düstere Magier „Loki“ dahinter steckt, beginnt für ihn das größte Quest seines Lebens – in der echten Welt! Er macht sich auf die Suche nach dem Übeltäter und lernt die aufgeweckte Gamerin Karo kennen, deren Avatar ebenfalls durch Loki gehackt wurde. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Weg voller Abenteuer, auf dem sich Realität und Computerspiel immer wieder miteinander vermischen.
            Florian SchnellFlorian Schnell,geboren 1984 in Lörrach, studierte zunächst an der Universität Hildesheim „Szenische Künste“ bevor er sein Studium an der Filmakademie Ludwigsburg aufnahm. Seine Filme zeichnen sich durch kreative Mischformen aus Animation und Realfilm aus und wurden bereits mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. So auch sein Kino-Debüt „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“, das in diesem Jahr den Kinder- und Jugendfilmpreis LEO gewann.

            Genre Komödie/Abenteuer
            Orte Deutschland
            Jahr 2016
            Regisseur Florian Schnell
            Drehbuch Jan Cronauer, Florian Schnell
            Schauspieler Moritz Jahn, Mala Emde, Ugur Ekeroglu, Hannes Wegener, David Schütter
            Länge 87 Minuten
            Filmtrailer www.kino-zeit.de
            Auszeichnungen Kinder- und Jugendfilmpreis LEO 2016
            Festivals 37. Filmfestival Max Ophülus Preis
            SEHNSÜCHTE, 45. Internationales Studentenfilmfestival
              friedrichsbau-kino.de

              Rico, Oskar und die Tieferschatten Rico, Oskar und die Tieferschatten Genre: Kinderfilm/Abenteuer | 92 Minuten | Deutschland 2014
              Altersfreigabe: ab 6 Jahren

              Die zwei ungleichen Freunde sind einem Entführer quer durch Berlin auf der Spur. Abenteuerfilm nach dem Beststeller von Andreas Steinhöfel.

              Oskar ist hochbegabt und kann die ersten 110 Primzahlen auswendig, während Rico sich selbst für „tiefbegabt“ hält und Schwierigkeiten hat, links und rechts, Osten und Westen auseinanderzuhalten. Das bringt die beiden Jungs aber keineswegs davon ab, beste Freunde zu werden. Rico gibt dem übervorsichtigen Oskar, der ständig einen Helm trägt, Mut über sich hinauszuwachsen. In „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ sind die beiden Freunde dem berüchtigten Entführer Mister 2000 quer durch Berlin auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen, um seinen Freund zu finden. Und dann sind da noch die mysteriösen Tieferschatten im Hinterhofhaus…

              Andreas SteinhöfelDer Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ basiert auf dem gleichnamigen Beststeller von Andreas Steinhöfel. Das 2008 veröffentlichte Buch ist der erste Teil der „Rico und Oscar“-Kinderbuchreihe, die mit Fördergeldern des Goethe-Instituts ins Vietnamesische übersetzt wurde. „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ wurde unter anderem mit dem renommierten Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
              Neele Leana VollmarNeele Leana Vollmar (*1978) arbeitete als Regie-Assistentin im Filmbereich, bevor sie von 2000-2005 in Ludwigsburg an der Filmakademie Baden-Württemberg Film studierte. Für „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ wurde sie u.a. beim Deutschen Kinder-Medien-Festival mit dem Goldenen Spatz 2014 für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Filmografie: Rico, Oskar und die Tieferschatten (2014), Maria, ihm schmeckt’s nicht (2009), Friedliche Zeiten (2008), Urlaub vom Leben (2005) u.a.

              Genre Abenteuer
              Orte Deutschland
              Jahr 2014
              Regisseur Neele Leana Vollmar
              Drehbuch Andreas Bradler, Klaus Döring, Christian Lerch
              Schauspieler Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Axel Prahl
              Länge 96 Minuten
              Filmtrailer www.youtube.com
              Auszeichnungen „Der Weiße Elefant“ in der Kategorie "Beste Kino-Film-Nachwuchsdarsteller" beim Filmfest München für Juri Winkler und Anton Petzold;
              „Emo“ für die beste darstellerische Leistung eines Kindes bei den Kinderfilmtagen im Ruhrgebiet für Juri Winkler und Anton Petzold;
              „Gilde-Filmpreis“ von der "Gilde Deutscher Filmkunsttheater" für den besten Kinderfilm 2014;
              Auszeichnung des Deutschen Filmpreises 2015 in der Kategorie "Bester programmfüllender Kinderfilm".
                Goethe-Institut Hanoi

                Victoria Victoria Genre: Kriminalfilm/Drama | 140 Minuten | Deutschland 2015
                Altersfreigabe: ab 16 Jahren

                Eine Stadt. Ein Mädchen. Eine Nacht. Ein Take.

                Die junge Spanierin Victoria ist neu in der deutschen Hauptstadt und tanzt sich ausgelassen durch das Berliner Nachtleben. Nach einer Clubnacht trifft sie auf Sonne und seine drei Freunde. Erst hat es den Anschein, dass die Party einfach nur mit einen kleinen Flirt weitergeht. Doch bald zeigt sich, dass die kommende Nacht um einiges dramatischer wird, denn Sonne und seine Freunde haben noch Schulden zu begleichen. Victoria wird zur Komplizin bei einem Banküberfall... Eine mitreißende Flucht durch eine Berliner Nacht, die alles verändert.

                Das extrem kurze, 12-seitige Drehbuch bestand nur aus Szenenbeschreibungen, die von den Darstellern vor der Kamera improvisiert wurden. Der adrenalin- und emotionsgeladene Film wurde außerdem in nur einer Kameraeinstellung gedreht, ohne jegliche Schnitte. Die Zuschauer können die Handlung somit in Echtzeit miterleben.
                Sebastian SchipperSebastian Schipper, 1968 in Hannover geboren, studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Anschließend war er zwei Jahre Ensemblemitglied bei den Münchner Kammerspielen. Als Schauspieler war er unter anderen in den Filmen „Der englische Patient“ und „Lola rennt“ zu sehen. Sein Regiedebüt „Absolute Giganten“ (1999) wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und seine Filme „Ein Freund von mir“ (2004) sowie „Mitte Ende August“ (2008) wurden auf der Berlinale präsentiert.

                Genre Kriminalfilm/Drama
                Orte Deutschland
                Jahr 2015
                Regisseur Sebastian Schipper
                Drehbuch Sebastian Schipper, Olivia Neergaard-Holm, Eike Schulz
                Schauspieler Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff, André M. Hennicke, Anna Lena Klenke, Eike Schulz
                Länge 140 Minuten
                Filmtrailer www.youtube.com
                Auszeichnungen Internationale Filmfestspiele Berlin 2015: Silberner Bär in der Kategorie Herausragende künstlerische Leistung: Sturla Brandth Grøvlen für die Kamera.
                Deutscher Filmpreis 2015: unter anderem Filmpreis in Gold für den Besten abendfüllenden Spielfilm und die Beste Regie.
                Festivals Internationale Filmfestspiele Berlin 2015
                Toronto International Film Festival 2015
                Canberra International Film Festival 2015
                New Zealand International Film Festival 2015