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Filmkritik „Honig im Kopf“

© Goethe-Institut Hanoi© Goethe-Institut Hanoi

Die 11-jährige Tilda und ihr Großvater Amandus haben eine tiefe, liebevolle Bindung, die von viel Humor geprägt ist. Zwar verhält sich Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, manchmal seltsam, doch seine kindliche Art erweckt beim Zuschauer Sympathie.

Der Film thematisiert auf rührende Weise den Umgang der jüngeren Generation mit kranken und alten Menschen, für die es in unserer Gesellschaft oft keinen Platz mehr gibt. Ein Thema, das in der heutigen Zeit jeden etwas angeht.

Die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf und schaffen auf diese Weise schöne, authentische und lebhafte Bilder. Regisseur Til Schweiger ist es gelungen, ein schwieriges Thema sensibel aufzuarbeiten und einen Film zu schaffen, der die Zuschauer berührt.
Verfasser: Nguyễn Văn Nhiêm ist Generaldirektor der Film Studio A Vietnam Company Limited sowie Präsident des Verbandes für Filmverbreitung.

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