5 Fragen an

5 Fragen an Sello Pesa

Sello Pesa, Sie sind der kreative Kopf hinter Spines – In House Project. Wir freuen uns, mit Ihnen über das Projekt und über Johanensburg zu sprechen.

Sello Pesa. © Val Adamson


Sello Pesa. © Val Adamson

1. Johannesburgs Transportsystem ist sehr vielfältig. Wie bewegen Sie sich persönlich durch die Stadt?
Aufgrund von Zeitdruck benutze ich meistens das Auto, ab und zu ein Taxi oder den Gautrain.

2. Die In House Project Performances finden in privaten Wohnräumen statt. Weshalb haben Sie diese als Veranstaltungsorte gewählt?
Private Wohnräume schaffen einen intimen Rahmen; die Leute können leicht interagieren und sich miteinander unterhalten. Die meisten traditionellen Veranstaltungen finden zuhause statt und dies unterstreicht die Bedeutung der Performances.

3. Sie leben bereits seit einer Weile in Johannesburg. Wie hat sich die Bedeutung von „Raum“ in den letzten paar Jahren verändert?
Der Raum in der Stadt ist kleiner geworden, kompakter. Die Stadt ist nicht mehr nur südafrikanisch – wenn sie sich die Stadt jetzt ansehen, spricht sie von einem ganzen Kontinent.

4. Spines befasst sich mit dem Transportsystem der Stadt. Weshalb ist dies ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Durch die Nutzung von Minibus Taxis befinden sich Menschen gemeinsam in einem geschlossenen Raum. Dies fördert die Kommunikation; mehr als wenn Menschen getrennt in ihren Autos sitzen. Dieses geteilte Erlebnis schafft einen gemeinsamen Bezugspunkt.

5. Welches sind Ihre „New Imaginaries“ für Johannesburg?
Ein riesengrosser Park im Stadtzentrum und effizienter öffentlicher Transport im 24-Stunden-Betrieb in Johannesburg und Umgebung. Dies würde den Menschen mehr Möglichkeiten eröffnen, Dinge zu tun und zu erreichen.

Sello Pesa, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg und Spaß mit dem In House Project!

Der in Soweto geborene Choreograph und Tänzer Sello Pesa ist künstlerischer Leiter des Ntsoana Contemporary Dance Theatre. Sein Ziel ist es, Kunst und Tanz einem vielfältigen Publikum zugänglich zu machen. Dies realisiert er mit dem In House Project - Performances in privaten Wohnräumen und im öffentlichen Raum in Johannesburg.

Das Gespräch mit Sello Pesa führte Miriam Daepp.

Copyright: Goethe-Institut Südafrika, Internet-Redaktion
November 2012

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