Stadt und öffentlicher Raum

Minibus Taxis - Johannesburgs informelle Transportindustrie

Die Fotografin Lerato Maduna hat die Taxiszene in Johannesburg in Bildern festgehalten und mit den Taxifahrern über ihr Leben geredet.

Use lift clubs © Lerato Maduna
Use lift clubs © Lerato Maduna

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren einer Stadt. Doch wie kommen die Menschen in Johannesburg, das sich über eine riesige Fläche erstreckt und dessen kommerzielle Zentren und Wohngegenden nur unzureichend durch öffentlichen Transport verbunden sind zur Arbeit, zur Schule, oder ins Spital wenn sie sich ein Privatauto nicht leisten können?

Tausende von sogenannten Minibustaxis transportieren jeden Tag Passagiere quer durch die Stadt entlang der Hauptverkehrsadern. Johannesburgs Straßenbild ist geprägt von meist weißen Toyota Quantums oder alternativ farbig bemalten und mit Aufklebesprüchen verzierten Minibussen, anhand der unberechenbaren Fahrweise leicht als Taxis erkennbar. Minibustaxis haben sich als rege genutzte Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie Stadtbussen, Bahn oder dem ultramodernen aber teuren Gautrain etabliert. Die Taxibranche schafft zahlreiche informelle Arbeitsplätze und weitere kommen durch die Zubringerdienste wie Straßenhändler dazu.

Die Fotografin Lerato Maduna hat sich in Johannesburgs größten Taxiständen Bree, Noord und Wondrous unter die Taxifahrer gemischt und sich mit ihnen über ihr tägliches Leben unterhalten.

Rund-um-die-Uhr Betrieb in Johannesburgs Taxiständen
Von Ordnungshütern, Straßenhändlern und dem Traum vom Landleben – der Taxibetrieb in BildernVon Ordnungshütern, Straßenhändlern und dem Traum vom Landleben – der Taxibetrieb in Bildern
Lerato Maduna ist freie Fotografin aus Johannesburg. Für das Goethe-Institut hat sie die Taxiszene in Johannesburgs Innenstadt dokumentiert.

Text von Lerato Maduna und Miriam Daepp

Copyright: Goethe-Institut Südafrika, Online-Redaktion
April 2013

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