Marie-Thérèse Schins

Eine Kiste für Opa.
Mit Illustrationen von Birte Müller

© Aufbau-Verlag
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Eine Kiste für Opa. Mit Illustrationen von Birte Müller

Marie-Thérèse Schins
Berlin: Aufbau-Verlag, 2008
31 S.
978-3-351-04088-8

Opa Mensah braucht eine Kiste für seine große Reise. „Aber wozu?“, fragt sich sein Enkel Kofi und kann nicht verstehen, dass sein Opa, der doch immer da ist, auf eine Reise gehen muss, auf die ihn niemand begleiten darf, nicht einmal er, Kofi.

Als Kofi letztendlich versteht, was sein Opa ihm sagen will, nämlich, dass es sich bei der Kiste, die sein Opa benötigt, nicht um eine gewöhnliche Kiste handelt, sondern um einen Sarg und dass sein Opa sich auf eine Reise vorbereitet, von der er niemals wiederkehren wird, kann er seine Tränen nicht zurück halten.

Als Opa Kofi dann auch noch erzählt, dass Oma schon längst ihre Kiste ausgesucht hat, versteht Kofi die Welt nicht mehr. Kofi möchte, dass weder Opa noch Oma auf diese „doofe“ Reise gehen. Opa möchte jedoch, dass Kofi ihm bei der Auswahl seiner Kiste hilft und so begleitet ihn Kofi trotz seines unguten Gefühls zum Tischler Paa Joe. Was seine Kiste angeht, ist Opa jedoch sehr wählerisch und es dauert eine Weile, bis Kofi ihn endlich von einer ganz besonderen Kiste überzeugen kann. Als die richtige Kiste am Ende gefunden ist und Opa und Kofi beschließen, sich vor Opas Reise ganz oft gemeinsam in die Kiste zu legen und Cola und Bier zu trinken und all ihre Lieblingslieder zu singen, ist Kofi auch nicht mehr so traurig.