Projekte zum Thema Indigenes Wissen

Indigenes Wissen ist lokales, meist traditionelles Wissen über Heilkunde, Landwirtschaft, Religion, Riten und vieles mehr. Es spielt in vielen Regionen Afrikas bis heute eine große Rolle, wird meist mündlich weitergegeben und ist daher vom Vergessen-Werden bedroht. Hier geht es um das Erforschen und Speichern indigenen Wissens und um den verbesserten Zugang dazu.
class="schmuckbild"> Foto: www.cifor.org

    Elimu Asilia – a project of the National Museums of Kenya   english

    Elimu Asilia ist eine gemeinsame Plattform des Kenianischen Nationalmuseums und verschiedener Volksgruppen zur Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von indigenem Wissen.

    INDKNOW: Indigenous knowledge systems list   english

    INDKNOW ist eine Mailingliste zu den Themen „indigene Wissenssysteme“ und „traditionelles Umwelt-Wissen“. Sie stellt Publikationen, Projekte, Ideen und Fragen von Individuen und Gruppen vor, die es sich zum Ziel gesetzt haben, indigene Wissenssysteme zu untersuchen, zu überprüfen und anzuwenden. Insbesondere möchte man einen Beitrag leisten zum Schutz und zur verbesserten Nutzung indigenen Wissens. Die Mailingliste dient der Förderung des internationalen Knowledge and Development Networks von mehr als 2500 TeilnehmerInnen in 106 Ländern und der wachsenden Anzahl von Indigenous Knowledge Resource Centers.

    Paul Weinberg's San collection   english

    Die Fotos Paul Weinbergs zeigen das alltägliche Leben von San-Gemeinschaften im südlichen Afrika in realistischer Weise und stehen damit im Gegensatz zu häufig romantisch verklärten Darstellungen in populären Filmen und Hochglanz-Bildbänden.

    ULWAZI – sharing indigenous knowledge   english

    ULWAZI ist eine Initiative der öffentlichen Bibliotheken im Großraum Durban (Ethekwini Municipality) zum Erfassen und Zugänglichmachen indigenen Wissens. Vor dem Hintergrund, dass Bibliotheken nicht nur schriftlich festgehaltenes, sondern auch mündlich tradiertes Wissen sammeln und bereitstellen sollen, hat die Bibliothekszentrale in Durban dieses Programm initiiert. Personen aus Stadtteilen Durbans und aus ländlichen Gemeinden in den Außenbezirken führen dort Interviews durch, transkribieren diese und bereiten die Texte, aber auch audiovisuelle Materialien für die interaktive Webseite auf – übersichtlich gegliedert in die Bereiche Umwelt, Geschichte und Kultur - mit weiteren Unterrubriken und vielen Suchmöglichkeiten. Die 89 öffentlichen Bibliotheken im Großraum Durban unterstützen das Sammeln und Einstellen der Inhalte, dienen aber auch als Zugangspunkte zu den bereitgestellten Informationen.