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Kopieren, einfügen, wiederholen: „copy & re:peat“ zeigt die Möglichkeiten der Reproduktion in der Kunst

Kopieren, einfügen, wiederholen

Leipzig
01.02.2013– 05.05.2013
„copy & re:peat“
Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
Nachahmungen, Hommagen und Kopien sind ein wesentlicher Teil der Kunst. Die Digitalisierung erleichtert es Künstlern immens, fremde Elemente in ihre eigenen Arbeiten zu integrieren. Wie sich das Stilmittel der Kopie kreativ nutzen lässt, zeigt das Kooperationsprojekt copy & re:peat der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Deutsche und dänische Studenten loteten in Workshops die modernen Möglichkeiten der Reproduktion und ihr Potenzial für die Kunst aus. Im November 2012 ergab sich daraus bereits eine Ausstellung in Kopenhagen, auf die nun eine abschließende Ausstellung in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig folgt.

Mit der Vielfalt an gezeigten Werken illustriert copy & re:peat, auf wie viele Arten sich das Stilmittel der Kopie in der Kunst verwenden lässt. Robert Schwark aus Burgstädt bei Chemnitz etwa baut im klassischen Hoch- und Tiefdruckverfahren virtuelle Welten nach. Die Ölmalereien des Erfurters Norbert Reissig zitieren populäre Mythen über Dinosaurier, UFOs und Loch Ness. Und Susan Winter aus Riesa erschafft Kunstwerke aus Alltagsmaterialien – wie etwa ein im Raum hängendes Sechseck, das sie aus 25.000 schwarzen Trinkhalmen zusammenklebte.



Florian Reiter

Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
Februar 2013

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