Affentheater im Café Deutschland: die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg zeigt Jörg Immendorff
„Affentheater“
Aschaffenburg
23.03.2013– 09.06.2013
Jörg Immendorff: „Affentheater“
Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg
23.03.2013– 09.06.2013
Jörg Immendorff: „Affentheater“
Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg
Vorbild für die Jungen Wilden, Vertreter einer neuen deutschen Historienmalerei – Jörg Immendorff (1945–2007) setzte mit seiner Kunst Maßstäbe. Die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg zeigt unter dem Titel Affentheater rund 70 Arbeiten – insbesondere Gemälde und Skulpturen – des Künstlers, der auch abseits seiner Kunst für Schlagzeilen sorgte: ob als Besitzer der La Paloma-Bar in St. Pauli in den Achtzigern, als Porträtist des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder oder als wegen Kokainkonsums Angeklagter vor Gericht.
Mit neodadaistischen Aktionen trat Immendorff erstmals in den späten Sechzigerjahren ins Licht der Öffentlichkeit. Besonders beschäftigte den politisch engagierten Künstler der Ost-West-Konflikt. Diesen thematisierte er seit Mitte der Siebziger mit seinem damals noch in DDR lebenden Künstlerfreund A.R. Penck und in der Reihe Café Deutschland, wo auf 16 großformatigen Bildern, denen die Düsseldorfer Diskothek Revolution als Vorlage diente, fiktive Gäste die deutsch-deutsche Frage verhandeln.
Mit neodadaistischen Aktionen trat Immendorff erstmals in den späten Sechzigerjahren ins Licht der Öffentlichkeit. Besonders beschäftigte den politisch engagierten Künstler der Ost-West-Konflikt. Diesen thematisierte er seit Mitte der Siebziger mit seinem damals noch in DDR lebenden Künstlerfreund A.R. Penck und in der Reihe Café Deutschland, wo auf 16 großformatigen Bildern, denen die Düsseldorfer Diskothek Revolution als Vorlage diente, fiktive Gäste die deutsch-deutsche Frage verhandeln.
Dirk Geuer, Till Breckner (Hg.): „Jörg Immendorff – Gemälde und Skulpturen“, Verlag Geuer & Breckner Düsseldorf 2013, 47 Seiten, 18 Euro.
Verena Hütter
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
März 2013
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
internet-redaktion@goethe.de
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März 2013
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