Balkonien unter der Erde – Berliner U-Bahnhöfe werden mit „Kunst im Untergrund“ zur Galerie
Berliner U-Bahn-Kunst
Berlin
ab Juni 2013
„Nach der Arbeit – Kunst im Untergrund“
Berliner U-Bahnhöfe
ab Juni 2013
„Nach der Arbeit – Kunst im Untergrund“
Berliner U-Bahnhöfe
Nach der Arbeit mit der Rolltreppe in den Untergrund fahren und auf die nächste U-Bahn warten – wer in Berlin von der richtigen Station aus unterwegs ist, kann sich das Warten mit Kunst versüßen.
Vorne Fahrn – Kunst im Untergrund heißt das Projekt, das die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) mit Unterstützung der Berliner Senatskanzlei und der Berliner Verkehrsgesellschaft 2012 ins Leben gerufen hat. 2013 folgt die Fortsetzung unter dem Motto Nach der Arbeit – Kunst im Untergrund. Für die Neuauflage wurden zehn U-Bahnstationen mit Kunst bestückt, darunter die Bahnhöfe Tierpark, Siemensdamm und Tempelhof.
Eine Jury hat aus knapp 400 Einreichungen von Künstlern aus dem In- und Ausland 13 Entwürfe ausgewählt. Sieben davon sind ab Juni 2013 zu sehen, sechs weitere folgen ab Oktober 2013. Für die Juroren standen die Umsetzbarkeit der Ideen vor Ort und der künstlerische Umgang mit dem Medium Plakat bei ihrer Wahl im Vordergrund.
So sind am U-Bahnhof Siemensdamm zum Beispiel Bilder von dem Ort zu sehen, nach dem es die Fahrgäste nach der Arbeit verlangt: dem Balkon. Entstanden sind die Balkonportraits der Künstlerin Alexandra Spiegel in der Siemensstadt. Die Wohnsiedlungen im Berliner Bezirk Spandau wurden in den 1920er-Jahren gebaut und gehören seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Balkonien wandert unter die Erde, und der Untergrund wird Galerie.
Vorne Fahrn – Kunst im Untergrund heißt das Projekt, das die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) mit Unterstützung der Berliner Senatskanzlei und der Berliner Verkehrsgesellschaft 2012 ins Leben gerufen hat. 2013 folgt die Fortsetzung unter dem Motto Nach der Arbeit – Kunst im Untergrund. Für die Neuauflage wurden zehn U-Bahnstationen mit Kunst bestückt, darunter die Bahnhöfe Tierpark, Siemensdamm und Tempelhof.
Eine Jury hat aus knapp 400 Einreichungen von Künstlern aus dem In- und Ausland 13 Entwürfe ausgewählt. Sieben davon sind ab Juni 2013 zu sehen, sechs weitere folgen ab Oktober 2013. Für die Juroren standen die Umsetzbarkeit der Ideen vor Ort und der künstlerische Umgang mit dem Medium Plakat bei ihrer Wahl im Vordergrund.
So sind am U-Bahnhof Siemensdamm zum Beispiel Bilder von dem Ort zu sehen, nach dem es die Fahrgäste nach der Arbeit verlangt: dem Balkon. Entstanden sind die Balkonportraits der Künstlerin Alexandra Spiegel in der Siemensstadt. Die Wohnsiedlungen im Berliner Bezirk Spandau wurden in den 1920er-Jahren gebaut und gehören seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Balkonien wandert unter die Erde, und der Untergrund wird Galerie.
Verena Hütter
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
Juni 2013
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
internet-redaktion@goethe.de
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Juni 2013
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