Silberfolie und Libellenflügel – „Painting forever!“ als Hommage an die Malerei der Gegenwart
Eder, Kunze, Reyle, Scheibitz
Berlin
06.09.2013–24.11.2013
„Painting forever!“ – Bube, Dame, König, Ass
Neue Nationalgalerie Berlin
06.09.2013–24.11.2013
„Painting forever!“ – Bube, Dame, König, Ass
Neue Nationalgalerie Berlin
Martin Eder malt flauschige Kätzchen, erotische Szenen oder Chamäleons mit Libellenflügeln. Oft werden seine Bilder als kitschig kritisiert. Nun sind sie gemeinsam mit Werken von Michael Kunze, Anselm Reyle und Thomas Scheibitz Teil der Ausstellung Bube, Dame, König, Ass. Mit ihr wollen die Berlinische Galerie, die Berliner Kunstwerke und die Kunsthalle der Deutschen Bank künstlerische Positionen der Gegenwart präsentieren und haben dafür eine Art Boyband der Malerei zusammengestellt – eine, deren Mitglieder durchaus polarisieren. Das Motto dieser Kooperation der Berliner Museen Painting forever! soll zeigen, dass das Medium Malerei auch in der gegenwärtigen Kunst seinen Platz hat. Der Erfolg, den die vier ausgestellten Künstler auf dem Kunstmarkt haben, bestätigt das.
Obwohl sie alle einer Generation angehören, haben Eder, Kunze, Reyle und Scheibitz ganz eigene Handschriften und sind von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Während Eder gerne gegenständliche Motive zwischen Klischee, Idylle und Irritation bearbeitet, sind Kunzes utopische Szenerien und apokalyptisch wirkende Landschaften vom Surrealismus und Kubismus geprägt. Zu Reyles bekanntesten Arbeiten gehören Streifenbilder in grellen Farbkombinationen, für die er unterschiedliche Materialien wie Avcrylfarbe, Silberfolie oder Lacke verwendet. Und Scheibitz experimentiert zwischen Abstraktion und Figürlichkeit, unter anderem mit dem Versuch, die Gestalt des Menschen in abstrakten Formen darzustellen.
Obwohl sie alle einer Generation angehören, haben Eder, Kunze, Reyle und Scheibitz ganz eigene Handschriften und sind von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Während Eder gerne gegenständliche Motive zwischen Klischee, Idylle und Irritation bearbeitet, sind Kunzes utopische Szenerien und apokalyptisch wirkende Landschaften vom Surrealismus und Kubismus geprägt. Zu Reyles bekanntesten Arbeiten gehören Streifenbilder in grellen Farbkombinationen, für die er unterschiedliche Materialien wie Avcrylfarbe, Silberfolie oder Lacke verwendet. Und Scheibitz experimentiert zwischen Abstraktion und Figürlichkeit, unter anderem mit dem Versuch, die Gestalt des Menschen in abstrakten Formen darzustellen.
Für den Auftakt des Kooperationsprojekts Painting forever! haben die vier beteiligten Institutionen (die Neue Nationalgalerie, die Berlinische Galerie, die Deutsche Bank KunstHalle und die KW Institute for Contemporary Art) den Schwerpunkt Malerei gewählt. Mehr …
Katrin Baumer
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
September 2013
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
internet-redaktion@goethe.de
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