Die Welt in Wassermelonen – der Kunstverein in Bielefeld widmet sich dem Museum als Reflexionsraum
Musealer Reflexionsraum
Bielefeld
07.09.2013–26.01.2014
„Museum off Museum“
Bielefelder Kunstverein
07.09.2013–26.01.2014
„Museum off Museum“
Bielefelder Kunstverein
Wie reflektieren zeitgenössische Künstler das Museum als Ort des Sammelns und der Präsentation? Diese Frage stellte sich Kurator Thomas Thiel und konzipierte Museum off Museum im Bielefelder Kunstverein. Die Ausstellung soll zeigen, welche Strategien Künstler anwenden, um ihren subjektiven Blick auf museale Präsentation in der globalen Welt zu zeigen.
Dafür beschäftigen sie sich mit der Überlappung von künstlerischen Objekten aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten. Der französisch-algerische Künstler Kader Attia zum Beispiel verbindet historische Gegenstände mit modernen und europäische mit außereuropäischer Kunst und möchte so die politischen und religiösen Spannungen in Szene setzen, denen Kulturen teils unterworfen sind.
Das Künstlerkollektiv Slavs and Tartars befasst sich mit dem Gebiet östlich der Berliner Mauer bis hin nach Asien und sucht in seinen Arbeiten Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kulturen, die in religiöser und politischer Hinsicht teils unvereinbar scheinen. In der Obst-Installation Not Moscow Not Mecca etwa stehen Wassermelonen sowohl für den umkämpften Kaukasus in Russland als auch für die Herkunftsländer von Migranten in Europa.
Und Camille Henrot, die auf der Biennale in Venedig mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, ist unter anderem mit ihrem Werk La Grosse Fatigue (Die große Müdigkeit) vertreten, eine Klang-Bild-Collage, die anhand einer Google-Suche die Geschichte des Universums darstellt.
Dafür beschäftigen sie sich mit der Überlappung von künstlerischen Objekten aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten. Der französisch-algerische Künstler Kader Attia zum Beispiel verbindet historische Gegenstände mit modernen und europäische mit außereuropäischer Kunst und möchte so die politischen und religiösen Spannungen in Szene setzen, denen Kulturen teils unterworfen sind.
Das Künstlerkollektiv Slavs and Tartars befasst sich mit dem Gebiet östlich der Berliner Mauer bis hin nach Asien und sucht in seinen Arbeiten Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kulturen, die in religiöser und politischer Hinsicht teils unvereinbar scheinen. In der Obst-Installation Not Moscow Not Mecca etwa stehen Wassermelonen sowohl für den umkämpften Kaukasus in Russland als auch für die Herkunftsländer von Migranten in Europa.
Und Camille Henrot, die auf der Biennale in Venedig mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, ist unter anderem mit ihrem Werk La Grosse Fatigue (Die große Müdigkeit) vertreten, eine Klang-Bild-Collage, die anhand einer Google-Suche die Geschichte des Universums darstellt.
Zum Abschluss des Projektes wird ein Katalog in deutscher und englischer Sprachfassung erscheinen Mehr …
Katrin Baumer
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
September 2013
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
internet-redaktion@goethe.de
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