„Die Zukunft war früher auch nicht besser“ – Wie sich Künstler die Zukunft vorstellen, zeigt eine Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin
„Das Ende des 20. Jahrhunderts“
Berlin
14.09.2013–30.03.2014
„Das Ende des 20. Jahrhunderts. Es kommt noch besser“
Hamburger Bahnhof, Berlin
14.09.2013–30.03.2014
„Das Ende des 20. Jahrhunderts. Es kommt noch besser“
Hamburger Bahnhof, Berlin
Die Zukunft steht im Fokus der aktuellen Ausstellung des Hamburger Bahnhofs in Berlin. Künstler stellen sie sich katastrophal, paradiesisch oder ewig redundant vor. Das Ende des 20. Jahrhunderts läutete Joseph Beuys bereits Anfang der Achtzigerjahre mit einer Skulptur aus Hubwagen, Basaltstelen und Paletten ein, die der Ausstellung ihren Titel gibt. „Es kommt noch besser“, so der Untertitel, sang Frank Sinatra 1959: „The Best Is Yet to Come“.
Hauptsächlich ist die Ausstellung mit Werken der zum Hamburger Bahnhof gehörenden Sammlung des Unternehmers Erich Marx bestückt. Arbeiten von Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg und Andy Warhol gehören zu ihren Kernstücken. Daneben sind Künstler der jüngeren Generation vertreten.
Die künstlerischen Formulierungen von Zukunftsvisionen sind in der Ausstellung in zehn Kapitel untergliedert. „Die Zukunft war früher auch nicht besser“ heißt nach Karl Valentin ein Kapitel, ein anderes heißt „Die Zukunft gehört den Massen“ und widmet sich Utopien wie etwa der kommunistischen Idee, die Andy Warhol 1976 in einem Siebdruck mit Hammer und Sichel darstellt.
Auch der Vorstellung der Zukunft als ewiger Wiederholung des bereits Geschehenen ist ein Kapitel gewidmet. Wieder ist Andy Warhol zu sehen, der Künstler, der ständig alles wiederholte: Marilyn Monroe, Campbell-Suppendosen und elektrische Stühle. „Je öfter man nämlich genau dasselbe sieht“, erklärte Warhol, „desto mehr verschwindet die Bedeutung, und desto besser und leerer fühlt man sich“.
Hauptsächlich ist die Ausstellung mit Werken der zum Hamburger Bahnhof gehörenden Sammlung des Unternehmers Erich Marx bestückt. Arbeiten von Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg und Andy Warhol gehören zu ihren Kernstücken. Daneben sind Künstler der jüngeren Generation vertreten.
Die künstlerischen Formulierungen von Zukunftsvisionen sind in der Ausstellung in zehn Kapitel untergliedert. „Die Zukunft war früher auch nicht besser“ heißt nach Karl Valentin ein Kapitel, ein anderes heißt „Die Zukunft gehört den Massen“ und widmet sich Utopien wie etwa der kommunistischen Idee, die Andy Warhol 1976 in einem Siebdruck mit Hammer und Sichel darstellt.
Auch der Vorstellung der Zukunft als ewiger Wiederholung des bereits Geschehenen ist ein Kapitel gewidmet. Wieder ist Andy Warhol zu sehen, der Künstler, der ständig alles wiederholte: Marilyn Monroe, Campbell-Suppendosen und elektrische Stühle. „Je öfter man nämlich genau dasselbe sieht“, erklärte Warhol, „desto mehr verschwindet die Bedeutung, und desto besser und leerer fühlt man sich“.
Eugen Blume, Catherine Nichols (Hg.): „Das Ende des 20. Jahrhunderts. Es kommt noch besser. Ein Dialog mit der Sammlung Marx“, Spector Books 2013, 224 Seiten, deutsch und englisch, 34,90 Euro. Mehr …
Verena Hütter
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
September 2013
Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!
internet-redaktion@goethe.de
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September 2013
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