Konstantin Adamopoulos

Biografische Informationen

Konstantin Adamopoulos wurde 1960 in Stuttgart geboren und lebt heute in Köln.

Er verantwortet seit Mai 2005 als Kurator das Bronnbacher Stipendienprogramm für den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie an der Universität Mannheim. Im Sommersemester 2010 hatte er zusätzlich einen Lehrauftrag zum Thema "Wer ist hier der Gestalter - über Kunst als gesellschaftliche Intervention" an der Universität Witten/Herdecke angenommen. Er ist zertifizierter Coach.

Als freier Kunstjournalist, Ausstellungsmacher und Projektleiter war er u. a. Assistent des Geschäftsführers der Documenta, leitete die Pressearbeit für die Frankfurter Ausstellungshalle Portikus, organisierte diverse Veranstaltungen mit dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main ("Kunst und Wirtschaft und Geld - Über die Innenwirkung des Sponsoring in Unternehmen") und führt seitdem Unternehmen und KünstlerInnen in konstruktive Auseinandersetzung.

Adamopoulos kuratierte unter anderem Ausstellungen und Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern wie Barbara Klemm, Michaela Meise, Antje Schiffers, Charlotte Posenenske, Walter Dahn, Carsten Fock, Peter Fend, Thomas Hirschhorn, Philip Maiwald und Enno Schmidt. Letzte Ausstellungsprojekte waren „Zidane’s Melancholia“ (Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld 2008, Co-Kurator: Holger Nickisch), „Deutschland Deutschland“ (Museum Van Bommel Van Dam, Venlo 2008; Co-Kuratorin: Frederieke Bennema; KünstlerInnen: Yvonne Droge Wendel, Carsten Fock, Gert Robijns, Silke Schatz).

Der studierte Philosoph und Kunsthistoriker ist regelmäßig Dozent an Hochschulen, wie z.B. zum Thema "Kunst und seine Öffentlichkeit" an der Bergische Universität Wuppertal im Sommersemester 2007 und Wintersemester 2009/10.

Als künstlerischer Leiter für Workshops und Symposien entwickelte er z.B. "Ökonomie der Kunst" (Dresden 2003), "Der Begriff des Kapitals fordert Intuition" (Museum Ludwig, Köln 2005), und "Leitsysteme zum Neuen?" (2006 für die Zukunftswerkstatt der Landeshauptstadt Dresden).

Adamopoulos ist Mitglied der deutsch-niederländischen Kuratorenplattform GAP, Schloss Ringenberg. Seit 1999 ist er Berater des Nachlasses von Charlotte Posenenske. Er publiziert regelmäßig zum Thema Unternehmen und Kunst.

2013 war er Curator in Residency für das Goethe Institut in Detroit.

Konstantin Adamopoulos ist verheiratet. Tochter Helene (mit im Bild) wurde im September 2001 geboren, Johanna September 2008, Theodor September 2010.

Konstantin Adamopoulos 2006, Copyright: Konstantin Adamopoulos
Konstantin Adamopoulos
Freier Kurator | Köln

Schlagworte
Gegenwartskunst
Ökonomie der Kunst
Unternehmen und Kunst
Interdisziplinäre Projekte

Kontakt:
Konstantin Adamopoulos