Tobias Berger

Biografische Informationen

Tobias Berger, 1969 in Wiesbaden geboren, war Hauptkurator im Nam June Paik Art Center in Seoul, Südkorea. Seit 2011 ist er als Kurator im M+ in Hongkong tätig.

Nach seinem Studium der Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum (1991-1998) absolvierte Berger 1998/1999 das DeAppel Curatorial Training Programme in Amsterdam. Anschließend war er bis Ende 2001 als Kurator am Museum Fridericianum in Kassel tätig, wo er sich unter anderem für die Ausstellungen „Change is Good“ (1999/2000), „Flexibilitätsversuche“ (2000) und „German Leitkultur“ (2001) verantwortlich zeichnete.

Berger war 2002 Künstlerischer Leiter der 8. Baltic Triennal of International Art in Vilnius, Litauen, die unter dem Titel „Center of Attraction“ über 50 osteuropäische und internationale Künstler präsentierte. Von 2003 bis März 2005 war Tobias Berger Direktor von ARTSPACE/NZ in Auckland, Neuseeland. Von April 2005 bis Dezember 2008 war er Leitender Direktor und Kurator des Para/Site Art Space in Hongkong. 2004 übernahm er die Konzeption des neuseeländischen Beitrags auf der Sao Paulo Biennale; in Neuseeland kuratierte er außerdem im gleichen Jahr Teile der Auckland Triennale und „Work It!“ für die Art & Industry Biennial in Christchurch. Weitere internationale Biennale-Projekte, an denen Berger mit Ausstellungen beteiligt war, fanden beispielsweise in Guangzhou, China (2005) und Busan, Südkorea (2006) statt.

Bergers kuratorische Arbeit wird regelmäßig von Vorträgen und Publikationen begleitet.

Tobias Berger 2007, no copyright
Tobias Berger
Kurator | M+ Hongkong

Schlagworte
Gegenwartskunst
Medienkunst
Fluxus
Biennalen
Asien
Australien/Neuseeland

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