Biografische Informationen
Gabriele Mackert, 1967 in Bamberg geboren, ist freie Kuratorin und Autorin.
Im Anschluss an eine journalistische Ausbildung studierte Mackert Kunst, Kunstwissenschaft und Germanistik in Braunschweig. Nach verschiedenen Praktika (etwa bei der Kunsthalle Nürnberg und der Kunstzeitschrift Texte zur Kunst) arbeitete sie in der Kunstvermittlung des Kunstmuseums Wolfsburg und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Mackert war von 1998 bis 2003 Kuratorin an der Kunsthalle Wien und von 2005 bis 2008 Direktorin der Gesellschaft für Aktuelle Kunst (GAK) in Bremen. 2005 konzipierte und organisierte sie den künstlerischen Beitrag Österreichs auf der Welt-Expo in Aichi, Japan.
Für die GAK Bremen hat Mackert unter anderem folgende Ausstellungen konzipiert:
„Nikki S. Lee. Projects and Parts”; Ulf Aminde; Simon Lewis (2007); “Bin beschäftigt”, „Nicole Six/Paul Petritsch”, “Living Rooms. Happy End of the 21st Century”, „Ana Torfs Figuren/Projektionen 2000 – 2005“ (2006), „Wörter Sex Schnitt. Rolf Dieter Brinkmann“, „Kunst findet Stadt: A Lucky Strike“; „Alice Creischer. Apparat zum osmotischen Druckausgleich von Reichtum bei der Betrachtung von Armut“ (2005).
Weitere Ausstellungen (Auswahl):
„Wisdom of Nature“ (Nagoya City Arts Museum, Nagoya 2005); Yinka Shonibare (Kunsthalle Wien/Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam 2004); „Permanent Produktiv“ (Kunsthalle Exnergasse, Wien 2004); „Attack! Kunst und Krieg in Zeiten der Medien“ (Kunsthalle Wien 2003); Marcel Broodthaers (Kunsthalle Wien 2003); Santiago Sierra (Kunsthalle Wien 2002).



Gabriele Mackert



