Nina Möntmann

Biografische Informationen

Dr. Nina Möntmann, 1969 geboren, arbeitet als Kuratorin, Kritikerin und Autorin. Sie lebt in Hamburg.

Möntmann hat an der Universität Hamburg Kunstgeschichte studiert. Ihre Doktorarbeit über den sozialen Raum in der zeitgenössischen Kunst ist 2001 im Verlag der Buchhandlung Walther König veröffentlicht worden.

Nina Möntmann ist Professorin und Leiterin des Fachbereichs „Art Theory and the History of Ideas“ am Royal University College of Fine Arts in Stockholm. Bis 2006 war sie Kuratorin am Nordic Institute for Contemporary Art (NIFCA) in Helsinki, wo sie „Spaces of Conflict“ (Rooseum, Malmö; Secession, Wien; Kunst-Werke, Berlin; Nationalmuseum for Art, Architecture and Design, Oslo; Kunsthalle Helsinki) und „Opacity“ (UKS, Oslo; Secession, Wien) kuratierte. Sie ist Korrespondentin für Artforum und Le Monde Diplomatique und schreibt Beiträge für Kunstzeitschriften und Magazine wie Parachute, Paletten, Texte zur Kunst oder De-Bug. Neben Lehraufträgen an der Universität Hamburg, der Kunsthochschule Umeå und der International Art Academy Palestine in Ramallah war sie auch als Gastprofessorin an der Hochschule für Kunst in Bremen tätig.

2005 reiste Möntmann im Rahmen eines neu gegründeten Residenzprogramms für KünstlerInnen und KuratorInnen für das Goethe-Institut nach Indien. Die aus dem Aufenthalt entwickelte Ausstellung „Parallel economies in India“ wurde Ende 2006 im Frankfurter Kunstverein präsentiert (mit Shaina Anand, Open Circle, Gigi Scaria, Christoph Schäfer, Åsa Sonjasdotter, Shilpa Phadke und Bishaka Datta (PUKAR), Abhinandita Mathur, Roshani Jhadav, Neelam Ayare und Karan Arora) . 2007 kuratierte sie die Paneldiskussion "ReForming India - Artistic Collectives Bend International Art Practices" für das Vera List Center for Art and Politics at the New School in New York und den Armenischen Pavillion für die 52. Biennale in Venedig. Weitere Projekte umfassen unter anderem die Gruppenausstellung „Communities“ (The Power Plant, Toronto 2008), die Manifesta 7 (2008, als „Curatorial Advisor) und die Teilnahme am israelisch/palästinensischen Langzeitprojekt „Liminal Spaces“.

Publikationen (Auswahl):

  • Nina Möntmann (Hg.), „Art and its Institutions”, London 2006.
  • Nina Möntmann, Dorothee Richter (Hg.), „Die Visualität der Theorie vs. Die Theorie des Visuellen“, Frankfurt/Main 2004.
  • Nina Möntmann, Yilmaz Dziewior (Hg.), „Mapping a City”, Ostfildern/Ruit 2004.
  • Nina Möntmann, „Kunst als sozialer Raum“, Köln 2002.

Nina Möntmann 2006, Copyright: Nina Möntmann
Nina Möntmann
Freie Kuratorin | Hamburg

Schlagworte
Gegenwartskunst
Kunst im öffentlichen Raum
Künstlerkollektive
Kunst als sozialer Raum
Partizipation
Interdisziplinäre Projekte
„Communities“
Globalisierung

Kontakt:
Nina Möntmann