Katharina Schlieben

Biografische Informationen

Katharina Schlieben, geboren 1973 in Freiburg im Breisgau, lebt und arbeitet als Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin.

Schlieben studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Curating am Goldsmiths College in London.

Von 2002 bis 2004 arbeitete sie mit Maria Lind und Søren Grammel als Kuratorin im Team des Kunstvereins München. Von 2004 – 2009 war sie, gemeinsam mit Sønke Gau, Kuratorin der Shedhalle in Zürich.

Seit 2010 ist Schlieben Kuratorin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Ihr Forschungsinteresse setzt sich mit den Methodologien und Möglichkeiten künstlerischer und kuratorischer Wissensproduktionen und deren Vermittlung, Modi der Self-Education sowie dem praxeologischen Wissen in der Wissens- und Bildungsgesellschaft auseinander.

Neben Dozenturen und Lehrtätigkeiten an verschiedenen Schweizer Kunsthochschulen, veröffentlicht sie regelmäßig in Publikationen und Zeitschriften. Sie ist Mitherausgeberin diverser Publikationen – hiervon gemeinsam mit Sønke Gau: „site-seeing. disneyfizierung der städte?" (bbooks, Berlin 2003), „Spektakel, Lustprinzip oder das Karnevaleske?" (bbooks, Berlin 2008), „Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen" (Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2009) sowie der „Shedhalle Zeitung" (Zürich 2004-2009); gemeinsam mit Maria Lind, Søren Grammel, Judith Schwarzbart, Ana Paula Cohen, Julienne Lorz und Tessa Praun Herausgeberin der „Gesammelte Drucksachen spring 02 – fall 04“, (Revolver Archiv für aktuelle Kunst Frankfurt/Main, 2005).

2010 erhielt sie gemeinsam mit Sønke Gau den „Eidgenössischen Preis für Kunst 2010“, der Swiss Art Awards in der Sparte Vermittlung.

Ausstellungen (Auswahl)

  • „FALLSTUDIE – Künstlerische (Selbst/Aus)Bildung“, Oktogon, Hochschule für Bildende Künste Dresden, 2010/2011
  • "Übersetzungsparadoxien und Missverständnisse", Teile 1-3, Shedhalle, Zürich, 2008/2009 (gemeinsam mit Sønke Gau)
  • "Work to do! Selbstorganisation in prekären Arbeitsbedingungen", Teile 1-3, Shedhalle, Zürich (2007-2009, gemeinsam mit Sønke Gau)
  • „Sprung ins kalte Wasser“, Shedhalle, Zürich, 2006 (gemeinsam mit Sønke Gau)
  • "Kolonialismus ohne Kolonien? Beziehungen zwischen Tourismus, Neokolonialismus und Migration", Teil 1-3, Shedhalle, Zürich, 2005/2006 (gemeinsam mit Sønke Gau)
  • "Spektakel, Lustprinzip oder das Karnevaleske?", Kapitel 1-3, Shedhalle, Zürich, 2004/2005 (gemeinsam mit Sønke Gau)
  • „Collaborative Practices I und II“, Kunstverein München und Shedhalle, Zürich, 2004/2005 (Teil I gemeinsam mit Maria Lind und Judith Schwarzbart, Teil II gemeinsam mit Sønke Gau)
  • „Totally motivated“, Kunstverein München, 2003 (gemeinsam mit Maria Lind und Søren Grammel)
  • „site-seeing: disneyfizierung der städte?“, Künstlerhaus Wien, 2002/2003 (gemeinsam mit Sønke Gau)
  • „Exchange & transform (Arbeitstitel)“, Kunstverein München, 2002 (gemeinsam mit Maria Lind und Søren Grammel)
  • „urban nomads“, South London Gallery, London, 2001

Katharina Schlieben 2010, Copyright: Privat
Katharina Schlieben
Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin, Berlin

Schlagworte
Gegenwartskunst
Interdisziplinäre Projekte
Kultur- und Wissensproduktion
Cultural Studies
Partizipation
Urbanismus

Kontakt:
Katharina Schlieben