Susanne Titz, 1964 geboren, ist seit Oktober 2004 Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg in Mönchengladbach.
Titz studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Romanistik in Köln, Hamburg und Bonn; Thema ihrer Magisterarbeit war die Rezeption des Strukturalismus in der amerikanischen Kunst der 1970er und 1980er Jahre. Nach verschiedenen kuratorischen und künstlerischen Assistenzen und Recherchen zur Architekturkritik in der Kunst der 1970er Jahre (unter anderem mit einem Reisestipendium der Ludwig-Stiftung für New York 1994) war sie von 1997 bis 2004 künstlerische Leiterin des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) in Aachen, der im Jahr 2000 mit dem Adam Elsheimer-Preis für europäische Kunstvereine ausgezeichnet wurde. In Aachen realisierte Titz unter anderem frühe Einzelpräsentationen von Franz Ackermann, Andreas Siekmann, Jonathan Meese, Corinne Wasmuht, Fionna Banner, Lucy McKenzie und Catherine Sullivan, retrospektive Projekte mit Valie Export, Michel Auder und Morgan Fisher und interdisziplinäre Ausstellungskonzepte wie „Following a Dream. Architekturfiktionen der 1960er Jahre“ (1998, in Zusammenarbeit mit Sibille Spiegel), „Unbehagen der Geschlechter / Gender Trouble“ (1999, mit Gisela Theising und Lutz Hieber), „Modell, Modell…“ (RWTH Aachen 2000, mit Renate Puvogel) oder „Wiederaufnahme / Retake“ (2001, mit Ulrike Groos).
Am Museum Abteiberg richtet sich Susanne Titz’ Konzept auf eine Neubetrachtung der besonderen Ideengeschichte und Identität des 1982 eröffneten Museums, unter anderem mit ortsspezifischen Projekten von Paulina Olowska, Monica Bonvicini und Michael Stevenson sowie kultur- und institutionshistorischen Rahmenprogrammen.
Ausstellungen ab 2006 (Auswahl):
- „Strange I’ve Seen That Face Before. Objekt, Gestalt, Phantom“, Abschlussausstellung vor dem Beginn der Generalsanierung des Museums (2006, realisiert mit Tony Webster)
- „Museum X“, von realities:united Berlin entworfenes Interimsprojekt mit Anna Meyer, Manuel Graf, Olivier Foulon, Rita McBride und anderen (2006/2007)
- „Edward Krasinski and the Movements of Our Time“ (Arbeitstitel), Gemeinschaftsprojekt mit der Museum Sztuki Lodz und der Edward Krasinski Foundation Warschau (gefördert durch das Goethe-Institut und die Kunststiftung Nordrhein-Westfalen; geplant für 2008).




Susanne Titz
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