Der Kurzfilm als Experimentierfeld neuer Filmsprachen
Vom 2. bis zum 7. Mai 2013 finden die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen statt.
Mit einer Geschichte, die bis in die 1950er-Jahre zurückreicht, sind die Oberhausener Kurzfilmtage fast schon altehrwürdig zu nennen. Dennoch geht es hier weniger um Traditionen als vielmehr um neue Formen und Themen des Kurzfilms. Schließlich sei dieser, so die Veranstalter, „die wichtigste Quelle zur Erneuerung des Films“.
Beim diesjährigen Thema Flatness: Kino nach dem Internet geht es darum, wie Filmemacher auf Grenzen und Möglichkeiten einer digitalisierten Bilderwelt reagieren. Auch die Frage, ob der Kinobesuch eine antiquierte kollektive Erfahrung ist, die heute nur noch individualisiert vor dem Laptopbildschirm stattfindet, wird dabei thematisert.
Neben dem internationalen Wettbewerb werden auf den Kurzfilmtagen auch Preise für Filmschaffende aus Deutschland ausgelobt. Für den Deutschen Wettbewerb wurden Kurzfilmfilme aus der gesamten Bundesrepublik ausgewählt, beim NRW-Wettbewerb Filme aus Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus wird beim MuVi-Preis das beste deutsche Musikvideo gekürt.
Patrick Schütz
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion
April 2013
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April 2013












