Preisträger 2011
Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts 2011 geht an „Peak“ von Hannes Lang
Peak von Hannes Lang (Deutschland, Italien)
Synopse
Die Zerstörung von Natur und Heimat ist es, die sich Regisseur Hannes Lang zum Thema seines Dokumentarfilms „Peak“ gemacht hat. Der Südtiroler hat sich an eine nüchterne und oft auch ernüchternde Bestandsaufnahme des Alpenraums gemacht.Jurybegründung
Das Goethe-Institut verleiht seinen Dokumentarfilmpreis 2011 an den Film „Peak" von Hannes Lang. Der Film zeichnet sich aus durch eine überwältigende Bildsprache, die im Format des Cinemascopes einen angemessenen ästhetischen Ausdruck findet. Exemplarisch wird das universelle Thema der Zerstörung der Natur durch den Menschen dem Zuschauer eindrucksvoll vermittelt. Dieses vermag der Film ohne wertenden Kommentar allein durch die Bilder industrieller Eingriffe in eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft zu zeigen. Die systematische Zerstörung der Natur des Alpenraums und der Verlust von Heimat durchbricht radikal die Genreerwartung des traditionellen Heimatfilms.
Juroren 2011









