Deutscher Filmpreis

Seit 1951 vergibt der Bundes-Innenminister den Deutschen Filmpreis (der damals noch Bundesfilmpreis hieß), die renommierte deutsche Auszeichnung auf dem Gebiet des Films. Da die Gelder, die mit dem Preis verbunden sind, in die Herstellung neuer Filme investiert werden müssen, handelt es sich um eine Förderung in der Form einer Auszeichnung von Spitzenleistungen.
Zum Deutschen Filmpreis kamen im Lauf der Zeit weitere Förderungsmaßnahmen, die sich als eine Ergänzung zur wirtschaftlichen Förderung durch das Filmförderungsgesetz verstehen.
1999 übernahm der "Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien" den Deutschen Filmpreis in seine Verantwortung. Jährlich stehen 2,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Preise werden auf Vorschlag einer "Kommission Deutscher Filmpreis" für Spielfilme, Dokumentationen, Kinderfilme sowie für hervorragende Einzelleistungen vergeben (Regie, Hauptdarsteller, Nebendarsteller).
Der Deutsche Filmpreis wird ab 2005 von der Deutschen Filmakademie ausgerichtet. Die Filme, die eine Vorauswahl-Kommission in mindestens einer Kategorie preiswürdig fand (2005: 42 Filme), wurden zu einem "Lola Festival" zusammengefasst und in verschiedenen deutschen Städten präsentiert.



Deutscher Filmpreis - Die Preisträger



