Festivals für deutsch-sprachige Filme

Filmfestival Max Ophüls Preis, Saarbrücken 

Der Wettbewerb um den Max-Ophüls-Preis (benannt nach dem in Saarbrücken geborenen Regisseur) gilt als wichtige Tribüne für den Nachwuchs in Deutschland, in Österreich und der Schweiz.
Der Wettbewerb um den Max-Ophüls-Preis wird seit 1980 von der Stadt Saarbrücken ausgerichtet. Ziel ist "die Förderung deutschsprachiger Nachwuchs-Filmregisseure/innen". Am Wettbewerb können sich deutschsprachige Nachwuchs-Regisseure/Regisseurinnen bis zum dritten abendfüllenden Spiel- bzw. Dokumentarfilm beteiligen.
Neben dem "Max Ophüls Preis" (der eine Verleih-Förderung einschließt) werden Preis für Nachwuchs-Darsteller sowie Förder-Preise vergeben, Der saarländische Ministerpräsident stiftet einen Film-Preis.

Künstlerische Leitung: Gabrielle Bandel, Philipp Bräuer.

Termin Januar.


Max Ophüls Preise


Mitte der 60er Jahre wurden zwei Max-Ophüls-Preise von der Stadt Nantes vergeben: an Volker Schlöndorff für "Der junge Törless" (1966) und an Bernardo Bertolucci für "Prima della rivoluzione" (Vor der Revolution, 1967).

Jahr Film Preisträger
1980 "Der Willy-Busch-Report" Niklaus Schilling
1981 "Taxi zum Klo" Frank Ripploh
1982 "E Nachtlang Füürland" Clemens Klopfenstein und Remo Legnazzi (Schweiz)
1983 "Café Malaria" Niki List (Österreich)
1984 "Peppermint Frieden" Marianne Rosenbaum
1985 "Raffl" Christian Berger (Österreich)
1986 "Nicht nichts ohne Dich" Pia Frankenberg
1987 "Francesca" Verena Rudolph
1988 "Wendel" Christoph Schaub
1989 "Eis" Berthold Mittermayr
1990 "Schalom, General" Andreas Gruber
1991 "Nie im Leben" Helmut Berger
1992 "Der Erdnußmann" Dietmar Klein
1993 "Hochzäitsnuecht"
(Hochzeitzsnacht)
Pol Cruchten (Luxemburg)
1994 "Scheinschwangerschaft" Denis Rabaglia
1995 "Einer meiner ältesten Freunde" Rainer Kaufmann
1996 "Der Nebelläufer" Jörg Helbling
1997 "Müde Weggefährten" Zoran Solomun
1998 "Mammamia" Sandra Nettelbeck
1999 "Three Below Zero" Simon Aeby
2000 "Verschwinde von Hhier" Franziska Buch
2001 "Das Weisse Rauschen Hans Weingartner
2002 "Mein Russland" Barbara Gräftner
2003 "Mein erstes Wunder" Anne Wild
2004 "Muxmäuschenstill" Marcus Mittermeier
2005 "Am Tag,
als Bobby Ewing starb"
Lars Jessen
2006 "Schläfer" Benjamin Heisenberg
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