Verbände

Verbände, Institutionen, Organisationen

Eine Übersicht über die wichtigsten Verbände und Organisationen des deutschen Films. Einrichtungen, denen im WegWeiser eigene Kapitel gewidmet sind, werden hier nicht aufgeführt (wie Festivals oder Filmhochschulen).

Unsere Übersicht ist in Arbeit und wird laufend erweitert.

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A


Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien
Unterhält eine Videothek für Gehörlose und Schwerhörige und stellt Fernsehfilme her, die die Situation behinderter Menschen einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Geschäftsführer: Peter Radtke.
www.abm-medien.de


Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm
Gegründet 1980, Zusammenschluss und Berufsverband von über 750 Dokumentaristen. Setzt sich tatkräftig dafür ein, dass der Dokumentarfilm gebührende Beachtung findet: bei der Produktion (einschließlich von Rechte-Fragen), beim Abspiel im Fernsehen oder bei Festivals. Der Verband ist aus der filmpolitischen Diskussion nicht mehr wegzudenken und kommentiert kenntnisreich die film- und fernsehpolitischen Entwicklungen. Bei Festivals (auch im Ausland) stellt er deutsche Dokumentarfilme vor. Eine Datenbank informiert über Filme der Mitglieder. Vorsitzende: Thomas Frickel, C. Cay Wesnigk.
www.agdok.de


Arbeitsgemeinschaft Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater
Netzwerk unabhängiger gewerblicher Kinos, hervorgegangen aus der "AG Kino" (seit 1972) und der "Gilde deutscher Filmkunsttheater" (seit 1953). 307 Kino-Betreiber mit 544 Leinwänden sind Mitglied. In Leipzig werden bei einer Filmmesse neue Filme gesichtet und für ihren Einsatz bewertet. Eine spezielle Website informiert über das aktuelle Angebot der Programmkinos.
www.ag-kino.de


Arbeitsgemeinschaft Spielfilm
Ging aus der "Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilm-Produzenten" hervor, einem Zusammenschluss junger Produzenten und Regisseure, der sich in den 60er Jahren als Gegenbewegung zur "Alt-Branche" konstituiert hatte. Heute gehört der AG ein großer Teil der Produzenten von Kino-Filmen an. Ziel ist es, die wirtschaftlichen, filmpolitischen und rechtlichen Bedingungen für Produzenten zu verbessern, im Kino wie im Fernsehen. Großen Einfluss nahm die AG stets auf das Filmförderungs-Gesetz und seine Novellierungen. Vorstand: Oliver Berben, Alfred Hürmer, Eberhard Junkersdorf, Uschi Reich, Stefan Schubert.
www.ag-spielfilm.de

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B

Bayerisches Filmzentrum Geiselgasteig
Bietet Nachwuchs-Produzenten eine Arbeitsbasis mit komplett eingerichteten Büros, die Betreuung in allen Phasen der Filmproduktion, Programme zur Information und Weiterbildung, Unterstützung bei Fragen zur Filmförderung und der Einreichung von Förderanträgen. Geschäftsführung: Klaus Schaefer, Christiane M. Conradi.
www.filmzentrum-bayern.de


Berliner Arbeitskreis Film
1974 gegründeter Zusammenschluss unabhängiger Filmemacher in Berlin. Versteht sich als Informations- und Kontakt-Börse für neue Projekte und für medienpolitische Diskussionen; nimmt, im Sinne des Autorenfilms, Einfluss auf die kulturelle Filmförderung.
www.baf-berlin.de


Bundesverband Jugend und Film
Unterstützt die Filmarbeit für Kinder und Jugendliche (und mit ihnen). Ein Filmverleih wird unterhalten, Seminare werden veranstaltet, Filmbücher werden veröffentlicht.
www.bjf.info


Bundesverband Kamera - bvkamera
Berufsverband der Kameramänner (und der Kamera-Assistenten). Gegründet 1980. Gibt jährlich den "Camera Guide" heraus, mit den Daten aller im BVK organisierten Kameramänner. Präsident: Falko Ahsendorf.
www.bvkamera.org


Bundesverband kommunale Filmarbeit
Dachverband der kommunalen Kinos in Deutschland (160 Kinos). Unterhält einen kleinen Verleih, stellt Filmreihen zusammen. Herausgegeben wird die Zeitschrift "kinema kommunal". Außerdem werden der Caligari-Filmpreis (an einen Film im Programm des Internationalen Forum des Jungen Films) und der Liliput-Preis (an Filme, die durch gute oder schlechte Synchronisation oder Untertitelung auffallen) vergeben, beide im Rahmen der Berliner Filmfestspiele. Herausgegeben wird ein "Handbuch kulturelle Kinoarbeit" (Praktische Tipps und Erläuterungen zu den wichtigsten Bereichen der kulturellen Kinoarbeit, Loseblatt-Sammlung). Dem Kuratorium gehören an Ulrich Gregor, Hilmar Hoffmann, Peter W. Jansen, Wim Wenders. Vorsitzender: Ute Mader.
www.kommunale-kinos.de


Bundesverband Regie
Wurde 1975 als "Bundesverband der Fernseh- und Film-Regisseure in Deutschland" gegründet. Berufsverband, der die künstlerischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Filmemacher vertritt. 682 Mitglieder. Gibt einen "Regie Guide" heraus. Geschäftsführung: Steffen Schmidt-Hug.
www.regieverband.de

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C

CineGraph Babelsberg
Berlin-Brandenburgisches Centrum für Filmforschung. Gegründet 1991. Fördert die Erforschung des deutschen Films, gibt die wissenschaftliche Zeitschrift "Filmblatt" heraus.
www.filmblatt.de

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D

Deutsche Filmakademie
LolaWurde 2003 gegründet, als Zusammenschluss der kreativen Kräfte im deutschen Film (und analog zu den Akademien etwa in Hollywood, Paris oder London).
Zu den Aufgaben gehört ein "virtuelles Lehrbuch für Schüler und Lehrer" sowie die Vergabe der Deutschen Filmpreise ("Lola")(ab 2005).
Präsidenten: Senta Berger, Günter Rohrbach.
Vorstand: Stefan Arndt.
www.deutsche-filmakademie.de

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F

Filmbewertungsstelle Wiesbaden - FBW
Institution der Bundesländer (gegründet 1951), die Prädikate für Filme vergibt ("wertvoll", "besonders wertvoll"). Diese Prädikate können in einzelnen Bundesländern zu Steuervergünstigungen führen und verschaffen einen erleichterten Zugang zur Förderung durch das Filmförderungsgesetz. Die Vorführung von Filmen ist gebührenpflichtig. Verwaltungsdirektor: Steffen Wolf.
www.f-b-w.org


Filmhaus Berlin
Im Sony Center am Potsdamer Platz. Beherbergt die Deutsche Film- und Fernseh-Akademie Berlin, das Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek und das Kino Arsenal.


Filmstadt München
Zusammenschluss mehrerer Gruppen, die in München mit Film arbeiten. "Wir wollen den Mitbürgern aus den vielen Nationen, die auch in dieser Stadt leben, ihre authentische Filmkultur präsentieren." Leitung: Ulla Wessler.
www.filmstadt-muenchen.de


Focus Germany
Gemeinsame Initiative verschiedener Film-Förderungen und Filmstiftungen, um den deutschen Film im Ausland zu präsentieren und zu repräsentieren, wie etwa beim Festival in Cannes.
www.focusgermany.de


Förderverein deutscher Kinderfilm
Unterstützt die kontinuierliche Produktion und den breitflächigen Einsatz von Kinderfilmen in Deutschland.
www.kinderfilm-online.de


Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft
Wurde von der Filmwirtschaft 1949 eingerichtet und hat das Ziel, Filme (auch Videos oder DVDs) zu prüfen, die für eine öffentliche Vorführung vorgesehen sind. Die Freigabe eines Films liefert den Kinos eine gewisse Garantie, dass mit rechtlichen Schritten gegen einzelne Filme nicht zu rechnen sei - auch wenn die FSK-Freigabe für Staatsanwälte und Gerichte nicht bindend ist. Filme können auch mit Schnittauflagen freigegeben werden. Außerdem entscheidet die FSK über die Freigabe von Filmen für Jugendliche. Die Vorführungen sind gebührenpflichtig.
www.fsk.de

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G

German Films Service und Marketing (ehemals Exportunion des deutschen Films)
"Nationales Informations- und Beratungszentrum für die internationale Verbreitung deutscher Filme" (Eigendarstellung). Die Arbeit konzentriert sich darauf, mit Informationsdiensten, PR-Maßnahmen und modernen Marketing-Strategien den Bekannheitsgrad des deutschen Films im Ausland zu erhöhen. Der Schwerpunkt liegt beim Spielfilm, jedoch werden seit 2004 auch Dokumentarfilme, Kurzfilme und Fernsehfilme betreut. "German Films" ist auch eine Anlaufstelle für internationale Festivals, die in ihren Programmen deutsche Filme zeigen wollen. Viermal im Jahr erscheint die Zeitschrift "German Films Quarterly", die über den deutschen Film generell und insbesondere über Filme und Filmprojekte informiert. Eine Film-Datenbank ist online verfügbar, ebenso wie eine Kurzcharakterisierung von wichtigeren Festivals im In- und Ausland. Auslandsbüros gibt es in Argentinien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Spanien und den USA. Geschäftsführer: Christian Dorsch.
www.german-cinema.de

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H

Haus des Dokumentarfilms
Selbständiges Institut (gegründet 1991), das "der Sammlung, Erforschung und Förderung des deutschen und internationalen Film- und Fernseh-Dokumentarismus" dient. Dazu wird eine Videothek unterhalten, die zur Zeit rund 7.000 Filme enthält, von den Klassikern des Genres bis zu aktuellen Fernseh-Produktionen (die aber aus rechtlichen Gründen nicht ausgeliehen werden können). Die Filme können in einer Datenbank online recherchiert werden. Das Haus publiziert Broschüren und Bücher zum Dokumentarfilm; in Vorbereitung ist eine dreibändige "Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1895 bis 1945". Vorsitzender: Egon Mayer, Geschäftsführer: Wilhelm Reschl.
www.hdf.de

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I

Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht - FWU
Wurde 1950 von den Bundesländern eingerichtet, um audiovisuelle Medien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit herzustellen und bereitzustellen. Direktor: Uwe Haass.
www.fwu.de


Institut für Medienpädagokik in Forschung und Praxis (früher: "Institut Jugend Film Fernsehen")
Wurde 1949 auf Initiative von Martin Keilhacker gegründet und beschäftigt sich mit der Forschung zur, und Praxis der Medien-Pädagogik.
www.jff.de


IWF Wissen und Medien (ehemals "Institut für den Wissenschaftlichen Film")
Zentrale Service-Einrichtung für die Dokumentation und Recherche von Medien für Forschung und Lehre.
www.iwf.de

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K

Kinderkino München e.V.
Verein zur Förderung des Kinder- und Jugendfilms.
Geleitet von Hans und Christel Strobel, hat sich das Münchner Kinderkino zum Vorbild entwickelt dafür, wie man Kinder und Jugendliche sinnvoll mit Filmen unterhalten und erziehen kann. Für regelmäßige Vorführungen steht ein eigenes Kino (im Münchner Olympiazentrum) zur Verfügung.
Einmal im Jahr werden "Kinder- und Jugendfilm-Tage" veranstaltet.
Außerdem wird die Zeitschrift "Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz" herausgegeben.
www.kjk-muenchen.de


Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland - KJF
Zentrale Stelle zur Koordinierung und Initiierung verschiedener Aktivitäten im Bereich des Kinder- und Jugendfilms. Unter dem Titel "Best Of 2005" werden Filme für Kinder und Jugendliche empfohlen, die 2005 auf DVD oder Video erschienen sind (auch online abrufbar).
www.kjf.de
Best Of 2005

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Kinokooperative Fürth
Wurde 1979 von Film-Freunden gegründet, um Filme vorzuführen, die ansonsten nicht zu sehen wären. Die Vorführungen fanden zunächst im 'Krawattenhaus' statt, seit 1988 wird der Ufer-Palast benützt.
www.uferpalast.de


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S

Spitzenorganisation der Filmwirtschaft - SPIO
Wurde 1950 in Wiesbaden gegründet, zur Interessenvertretung der deutschen Filmwirtschaft (und später auch der Fernseh- und Videowirtschaft). Der Dachorganisation gehören 16 Berufsverbände an, darunter die Verbände der Produzenten, der Verleiher und der Filmtheater. Angeboten wird ein Titelregister, unterhalten wird eine statistische Abteilung. Geschäftsführung: Helmut Possmann.
www.spio.de

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V

Verband der deutschen Filmkritik (ehemals "Arbeitsgemeinschaft der Filmjournalisten")
Fachverband, der über 250 Filmkritiker und Filmjournalisten vereinigt. Er ist filmpolitisch aktiv und in Gremien der Filmförderung vertreten. In unregelmäßigen Abständen werden Kolloquien organisiert. Der Verband verleiht jährlich den Preis der deutschen Filmkritik (in verschiedenen Kategorien).
www.filmkritiker.org


Verband der Filmarbeiterinnen
Vertritt die Interessen der Frauen in der Filmbranche. Wurde 1979 gegründet und organisiert Filmvorführungen und Diskussionen vorwiegend in Berlin.
www.verbandderfilmarbeiterinnen.de

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