Biografie

 

 



 Geboren am 23. Februar 1899 in Dresden
 Gestorben am 29. Juli 1974 in München

1913 Eintritt in das Freiherrlich von Fletscher'sche Lehrer-Seminar in Dresden

1917 Teilnahme als Soldat am Ersten Weltkrieg; Rückkehr mit schwerem Herzleiden

1919 Hospitant im König-Georg-Gymnasium; Absolvierung des Kriegsabiturs; Studienbeginn in Leipzig - später auch Rostock und Berlin - mit den Fächern Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte

1925 Promotion zum Dr. phil mit dem Thema: Die Erwiderungen auf Friedrichs des Großen Schrift „De la littérature allemande“

1933 Verbot und Verbrennung verschiedener Arbeiten Kästners durch die Nationalsozialisten; erstmalige Verhaftung durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo)

1937 - 1940 Kästner wird wiederholt verhaftet, aber immer wieder freigelassen

1942 Unter Pseudonym schreibt Kästner das Drehbuch für den Ufa-Jubiläumsfilm „Münchhausen“; totales Schreibverbot durch die Nationalsozialisten, dennoch emigriert er nicht

1945 Gründung des literarischen Kabaretts „Die Schaubude“ in München; Feuilleton-Redakteur der „Neuen Zeitung“ in München

1946 Herausgeber der Zeitschrift „Pinguin. Für junge Leute“

1951 Gründung des Kabaretts „Die kleine Freiheit“ in München; Filmband in Gold für das beste Drehbuch für Das doppelte Lottchen

1951 - 1962 Präsident des Westdeutschen PEN-Zentrums

1956 - 1957 Literaturpreis der Stadt München und Georg-Büchner-Preis

1959 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz

1960 - 1970 Hans-Christian-Andersen-Preis; Lessing-Ring (zusammen mit dem Literaturpreis der deutschen Freimaurer); Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München