Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus
Felix Keetenheuve, Bundestagsabgeordneter in der jungen Bundesrepublik Deutschland, ist Pazifist und Gegner des Parteizwangs. Deshalb kämpft er mit allen Mitteln gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach der Beerdigung seiner Frau realisiert er das unwirkliche "Treibhausklima" Bonns, das all seine Bezüge zur Realität verloren zu haben scheint. Nachdem er sich schließlich die Niederlage in seinem Bemühen eingestehen muss, macht er einen letzten Spaziergang durch die damalige Bundeshauptstadt. Der Roman endet mit dem Freitod des Protagonisten, der sich mit einem Sprung von der Rheinbrücke das Leben nimmt.









