Biografie

Geboren am 24. Februar 1926 in Mittweida


Besuch der Oberschule in Mittweida

1945 Teilnahme als sog. "Werwolf" an der Endphase des Zweiten Weltkriegs

1947 - 1950 Tätigkeit als Journalist bei der Leipziger Volkszeitung; seit 1950 Tätigkeit als freier Schriftsteller; schreibt auch unter den Pseudonymen Hans Walldorf, Bernd Diksen und Waldemar Naß; Mitte 1950er Jahre Studium am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig

1957 Verhaftung wegen angeblicher "konterrevolutionärer Gruppenbildung" im Zusammenhang mit Diskussionen über die Entstalinisierung; Verurteilung zu siebeneinhalb Jahren Zuchthau; verbüßt diese Strafe im Zuchthaus Bautzen II; erhält striktes Schreibverbot

1964 Haftentlassung; Wiederaufnahme der Arbeit als Schriftsteller; Veröffentlichung einer Reihe von Romanen und Erzählungen in der DDR

1979 Erneuter Konflikt mit der DDR-Staatsführung, als er sich mit anderen Autoren gegen die Zensur in der DDR engagiert; wird in der DDR derart massiv von der Stasi überwacht und behindert, dass er in die Bundesrepublik ausreist

1987 wohnhaft in Bonn-Bad Godesberg

1989 Gründung des Linden-Verlag in Künzelsau mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter, der vorwiegend Loests eigene Werke publiziert und seit 1989 seinen Sitz in Leipzig hat

1990 zweiter Wohnsitz in Leipzig

1994 - 1997 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller

1998 Wohnsitz in Leipzig; Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste

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