Die Krokodilerbande besteht aus Otto, Willi, Olaf, Hannes, Maria, Peter, Frank, Rudolf, Theo und dem querschnittsgelähmten Kurt, der als Ehrenmitglied aufgenommen wird. Die Vorstadtkrokodile wohnen im Ruhrgebiet, in der Nähe liegt ein kleiner Wald, dahinter eine Ausländersiedlung, und in der Nähe gibt es eine alte Ziegelei, die schon längst stillgelegt wurde und bald abgerissen werden soll, da sie schon stark baufällig ist.
Das Krokodil ist das Erkennungszeichen der Bande. Nur wer eine gefährliche Mutprobe bestanden hat, darf es sich auf die Hose nähen. Auf dem verlassenen Ziegeleigelände haben die Krokodiler ihr Geheimquartier. Dort ist "Betreten verboten", und sie fühlen sich unbeobachtet und sicher. Doch eines Tages machen die Kinder eine überraschende Entdeckung ...
Jürgen Fohrmann arbeitet als Hauer unter Tage. Im Zuge der ersten Zechenkrise verliert er seine Arbeit. Zunächst wird er Hilfsarbeiter, erhält aber schon bald eine Anstellung in einem automatisierten Betrieb der Elektroindustrie. Zuerst ist der ehemalige Grubenarbeiter froh, dem dreckigen Kohlenstaub entronnen zu sein, feiert seinen vermeintlichen sozialen Aufstieg. Doch schnell merkt er, dass das Tragen eines weißen Kittels nur scheinbar besser ist als die beschwerliche Arbeit auf der Zeche. Denn auch hier fühlt er sich von Arbeitgebern und Betriebsräten verraten und oft genug auch für dumm verkauft.
Mit „Irrlicht und Feuer“ gelang Max von der Grün endgültig der Durchbruch als Schriftsteller. Sein zweiter Roman bescherte ihm wütende Proteste von Arbeitgebern und harsche Kritik von Seiten der Gewerkschaft. Er wurde auf der Zeche entlassen und man versuchte Teile des Romans gerichtlich zu verbieten, allerdings ohne Erfolg. Max von der Grüns Kritik an den Zuständen der modernen industrialisierten Leistungsgesellschaft hat auch heute nichts von seiner Relevanz eingebüßt.
Der Maschine habe ich immer mißtraut. Kalt und glitschig wie ein Fisch gleitet der Hobel die Kohlenwand auf und ab, und die Nabe, an der sich der Dreizack dreht, leuchtet auf, wenn der Lichtkegel unserer Lampen darüberhuscht. Der Hobel liegt immer auf der Lauer; er läßt sich zwar bändigen, in seine Ketten pressen, wehe aber, wenn er ausbricht, dann sind Schmerz- und Entsetzensschreie die Lautbahn, in der er sich bewegt. ...
Mehr ...
Karl Maiwald, Fernfahrer eines Industriebetriebes und Mitglied im Betriebsrat, lebt in einem Arbeiterviertel in Dortmund. Durch einen Zufall entdeckt er, dass die Firmenleitung die Mitarbeiter abhört und jedes gesprochene Wort abtippen lässt. Mit einem Kumpel bricht er in das Büro der Firma ein und stiehlt die Akten. Bei der Weihnachtsfeier lässt Maiwald die Bombe platzen! Anfangs stehen alle hinter ihm, Kollegen und Gewerkschaft, aber nur kurze Zeit später, will davon niemand mehr etwas wissen. Nur Maiwald fordert Gerechtigkeit und steht nun plötzlich ganz alleine da.